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Niederlande: VPN-Server beschlagnahmt

Die niederländische Polizei hat, wie jetzt bekannt wurde, am 24. August mehrere Server des VPN-Dienstes Perfect Privacy direkt beim Hosting-Provider I3D beschlagnahmt.
Somit kann die Polizei nun überprüfen, ob der VPN-Dienst zu recht mit absoluter Privatsphäre wirbt und sein Versprechen gehalten hat, keine Kundeninformationen aufzuzeichnen.

https://torrentfreak.com/police-seize-two-perfect-privacy-vpn-servers-160902/

Neuseeland: Access Provider beendet seinen VPN-Dienst

Nach Beschwerden von Medienunternehmen hat der neuseeländische Access Provider „Unlimited Internet“ seinen VPN-Dienst „TV VPN“ beendet.

Mit dem Dienst war es möglich die amerikanischen Streamingdienste Netflix und Hulu zu nutzen, ohne dass entsprechende neuseeländische Rechte vorliegen.

In Deutschland plant die Telekom das kostenlose Angebot eines solchen Dienstes.

http://torrentfreak.com/isp-pulls-vpn-service-after-geo-unblocking-legal-threats-150407/

www.webschauder.de/staerkt-die-telekom-die-anonymisierung-im-netz/

 

Stärkt die Telekom die Anonymisierung im Netz?

Mehrere Presseorgane berichten, dass die Telekom auf der Cebit ein kostenloses Software-Sicherheitspaket angekündigt hat. In dem Angebot enthalten ist u.a. eine Antivirensoftware und eine Anwendung für verschlüsselte Internet-Verbindungen über „VPN-Tunnel der Firma Steganos“.
Der genaue Sinn und Zweck des VPN-Tunnel ist nicht erklärt. Steganos erklärt den Nutzen ihres VPNs so:

„Warum anonym surfen? Ich habe doch nichts zu verbergen.
Sobald Sie online gehen, erhalten Sie eine eindeutige Internet Protocol-Adresse, kurz IP. Die IP ist wie ein Peilsender im Internet und zurückverfolgbar bis zu Ihrer Wohnungstür. Jeder Seitenbetreiber kann genau erkennen, was Sie auf seiner Website gemacht haben: […]  Auch Ihr Provider kann jede Menge Daten einsehen, so etwa welche Filme oder Musikstücke Sie in Ihrer legalen Tauschbörse hoch- und heruntergeladen haben. Es geht nicht darum, ob Sie etwas zu verbergen haben. Sie haben ein Recht auf Privatsphäre und müssen sich dafür nicht rechtfertigen.“
[Hervorhebung durch Webschauder]

www.steganos.com/fileadmin/infosheets/SIAVPN_de_OEM.pdf

Nachtrag:
http://schutzpaket.telekom-dienste.de/#secureBrowsing

Kanada: Warnhinweise eingeführt

In Kanada können Rechteinhaber seit dem 2.1. diesen Jahres Personen, die sie bei Urheberrechtsverletzungen im Internet  (Tauschbörsen) erwischt haben, Warnhinweise zukommen lassen. Dazu müssen sie dem Provider die ermittelte IP zukommen lassen damit dieser dann eine entsprechende Warnung an den Anschlussinhaber sendet.

Provider müssen diese Vorgänge 12 Monate speichern und für die zivilrechtliche Verfolgung Akteneinsicht gewähren.

Zusätzlich sind VPNs gezwungen 6 Monate lang ihre Daten zu speichern, damit auch über VPNs begangene Urheberechtsverletzungen nach diesem Schema bearbeitet werden können.
http://torrentfreak.com/canadian-isps-vpns-now-alert-pirating-customers-150102/
www.heise.de/newsticker/meldung/Kanadische-Provider-muessen-Warnhinweise-an-Copyright-Suender-schicken-2508523.html

Australien: Netflix wegen VPN unter Zugzwang

Bei der Vergabe von Rechten für Filme ist es üblich, dass diese für einzelne Länder erteilt werden. Wenn Nutzer via VPN ihre Herkunft verschleiern, stört dies die Vermarktung in den Herkunftsländern. In diesem Fall in Australien, wo fast 200.000 Personen das US-amerikanische Netflix über VPN nutzen sollen. Diverse Rechteinhaber  haben deshalb von Netflix verlangt, den Zugang über VPN nicht mehr zuzulassen. Australien: Netflix wegen VPN unter Zugzwang weiterlesen

LG Hamburg: Ordnungsgeld, da PayPal-Zahlung und VPN zugelassen

Dem Unternehmen Bossland wurde vom LG Hamburg gerichtlich untersagt, Sofware anzubieten, die Spielzüge des Online-Spiels „Diabolo 3“ automatisiert.

Daraufhin richtete das Unternehmen eine IP-Sperre ein, um deutsche IPs auszusperren und verbot seinen Zahlungsanbietern deutsche Zahlungsmittel anzunehmen.

Nicht genug aus Sicht der Hamburger Richter: LG Hamburg: Ordnungsgeld, da PayPal-Zahlung und VPN zugelassen weiterlesen

VPN: Existenzgrundlage Internetpiraterie?

In einem Bericht über den Einsatz von VPNs auf „tarnkappe“ erläutert der Buchpirat „Spiegelbest“, dass VPNs ihre Existenz den Filesharern verdanken, die nicht erwischt werden wollen: „Falls eine Anfrage beim VPN-Anbieter landet, wird er nur im Rahmen seiner Pflichtschuldigkeit tätig werden. HMA (oder ein anderer Anbieter) hat noch nie einen Filesharer verraten. Das wäre das Ende jeder Geschäftstätigkeit!“

https://tarnkappe.info/meinung-wieviel-vpn-darf-es-sein/

Bittorrent Tracker sperrt Nutzer aus

Um zu verhindern, das Anti-Pirateriedienste die IP-Adressen, derjenigen erhalten, die Raubkopien im P2P-Bereich verbreiten, sperrt man nun IP-Adressen aus, die man Überwachungsfirmen zuordnet.
Sicherheitshalber werden zusätzlich VPN-Dienste und Proxys ausgesperrt, da auch diese von den Kontrolleuren genutzt werden könnten. Man nimmt dabei in Kauf, dass auch „Kunden“ den Dienst nicht mehr „sicher“ erreichen können.

http://torrentfreak.com/public-bittorrent-trackers-ban-piracy-monitoring-outfits-140523/