Schlagwort-Archive: Schweiz

MPPA benennt Rechenzentren notorischer Piraterieseiten

Die MPAA hat der US-Regierung eine neue detaillierte Liste „notorischer Webseiten“ vorgelegt. Sie enthält eine Vielzahl von Piratenseiten die fast alle versuchen durch Cloudflare ihre wirkliche Herkunft zu verschleiern. Dennoch benennt die MPAA auch ausdrücklich die Rechenzentren auf den die Piraterieseiten liegen. Dies sind:

  • Lala-Bhoola Hosting Servers (Schweden)
  • Privacy Ukraine LLC. AGCOM (Ukraine)
  • Private Layer (Schweiz)
  • 3NT Solutions (Großbritannien)
  • Neterra (Ukraine)
  • M247 (Rumänien)
  • Eweka Internet Services B.v. (Niederlande)
  • NETSAAP Transit Services (Bosnien und Herzogowina)
  • Dreamtorrent Corp. (Russland)
  • VinaHost (Vietnam)
  • Netbrella (Panama mit Servern in Schweden und den Niederlanden)

https://www.mpaa.org/wp-content/uploads/2017/10/notorious-markets-final.pdf

Schweiz: Verurteilung wegen Facebook-Likes

Wegen Betätigung des „Like“-Knopfes an Kommentaren mit ehrverletzenden Inhalten hat ein Bezirksgericht in Zürich einen Facebook-Nutzer zu einer Geldstrafe von 3700 Euro auf Bewährung verurteilt.
Indem er fremde Facebook-Einträge mit einem „Gefällt mir“-Zeichen versehe, verbreite er sie an seine Facebook-Kontakte weiter. Dies könne im vorliegenden Fall als Ehrverletzung angesehen werden.

https://futurezone.at/digital-life/facebook-nutzer-fuer-likes-verurteilt/267.082.141

 

USA: Weiterhin Schweiz und EU-Staaten in der „Watch List“

Im diesjährigen “2017 Special 301 Report” des United States Trade Representative (USTR) verblieben mehrerer EU-Länder (Bulgarien, Griechenland, Rumänien) und die Schweiz trotz ihrer Bemühungen in der Watch List, da Verschiedenes zu bemängeln ist:

BULGARIEN
In diesem Land gibt es weiterhin besorgniserregende Online- und KabelTV-Piraterie aufgrund von Mängeln im Urheberrecht und dessen Durchsetzung. Als Beispiel wird der 2007 begonnene und noch immer nicht beendete Prozess gegen den Torrent Tracker „zamunda.net“ aufgeführt.

GRIECHENLAND
In Griechenland sind sowohl die polizeilichen Untersuchungen, die Bestrafungen oder Beschlagnahmen inadäquat oder ineffektiv. Selbst im öffentlichen Sektor werden oft Raubkopien eingesetzt.

RUMÄNIEN
Amerikanische Firmen leiden in Rumänien an Internetpiraterie, unlizensierter Software-Nutzung und der Verbreitung von Produktfälschungen.

SCHWEIZ
Die Schweiz verbleibt in der Liste, da in der Schweiz wichtige Host Provider für illegale Inhalte beheimatet sind. Zudem werden die mangelnden Durchssetzungmöglichkeiten gegen Rechtsverletzer auf Endverbraucherebene bemängelt.

https://torrentfreak.com/images/2017-Special-301-Report-FINAL.pdf

Schweiz: Netzsperren für illegale Glücksspiel

Der Schweizer Nationalrat hat ein neues Glücksspielgesetz erlassen nachdem Internet-Provider in der Schweiz nicht lizenzierte Online-Glückspielanbieter sperren müssen. Dazu erhalten sie von einer Behörde eine schwarze Liste.
Damit sollen nicht zugelassene Glücksspielanbieter vom eigenen Markt ferngehalten werden. Die legalen Schweizer Anbieter zahlen jährlich 300 Millionen Franken an die Schweizer Sozialversicherung und 560 Millionen an die Kantone.

https://www.heise.de/newsticker/meldung/Online-Gluecksspiel-Schweiz-fuehrt-trotz-viel-Kritik-Netzsperren-ein-3641814.html

Schweiz: Erste Provider versprechen Kinderpornographie zu sperren – freiwillig!

Asut, der führende Verband der Telekommunikationsbranche in der Schweiz, hat eine neue Brancheninitiative Jugendmedienschutz
vorgestellt, der sich inzwischen vier Provider angeschlossen haben, nämlich Salt, Sunrise, Swisscom und UPC.

Im Rahmen der Maßnahmen, die bis Ende des Jahres umgesetzt sein sollen, befindet sich auch das Versprechen, in Zusammenarbeit mit Kobik den Zugang zu Kinderpornografie zu sperren.

Kobik ist die Schweizerische Koordinationsstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität, die bei der Bundeskriminalpolizei (BKP) angegliedert ist.

https://asut.ch/asut/media/20160610_mm_brancheninitiative_jugendmedienschutz.pdf?id=234&type=document

USA bemängelt mehrfach Schutz der IP-Rechte in Europa

Das „Office of the United States Trade Representative“ hat in dem diesjährigen Bericht zu Problemen mit Rechten des Geistigen Eigentum (2016 Special 301 Report) 34 Länder auf die Watch List gesetzt.

Sechs der 34 Länder sind aus Europa. Auf der “Priority Watch List” finden sich Russland und die Ukraine. Auf der „Watch List” vier EU- bzw. EFTA-Staaten. Darunter wie im Vorjahr Bulgarien, Griechenland und Rumänien. Mit der Schweiz gibt es aber auch einen Neuzugang. USA bemängelt mehrfach Schutz der IP-Rechte in Europa weiterlesen