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Neuseeland: Access Provider beendet seinen VPN-Dienst

Nach Beschwerden von Medienunternehmen hat der neuseeländische Access Provider „Unlimited Internet“ seinen VPN-Dienst „TV VPN“ beendet.

Mit dem Dienst war es möglich die amerikanischen Streamingdienste Netflix und Hulu zu nutzen, ohne dass entsprechende neuseeländische Rechte vorliegen.

In Deutschland plant die Telekom das kostenlose Angebot eines solchen Dienstes.

http://torrentfreak.com/isp-pulls-vpn-service-after-geo-unblocking-legal-threats-150407/

www.webschauder.de/staerkt-die-telekom-die-anonymisierung-im-netz/

 

Belgien: Keine Gebühr für Urheber vom Provider

SABAM, die Belgische Vereinigung von Autoren, Komponisten und Verlegern ist der Meinung, dass Internet Service Provider einen wirtschaftlichen Nutzen von den durch sie verbreiteten Inhalten haben. Deshalb hat SABAM von mehreren belgischen Provider Gebühren verlangt, insgesamt 3,4 % des Umsatzes.
Der Versuch dieses Gebühren gerichtlich durchzusetzen ist nun in der ersten Instanz eines Brüsselers Gerichtes gescheitert.
Das Urteil ist nicht rechtskräftig. SABAM prüft die Möglichkeiten einer Berufung.

www.sabam.be/nl/sabam/de-rechtbank-van-eerste-aanleg-van-brussel-oordeelt-dat-de-internet-access-providers-niet-aan

www.cio.de/a/belgian-court-rules-isps-don-t-have-to-pay-copyright-levies,3105518

 

Zwangstrennung für infizierte Rechner

Im Rahmen des Forums zu Cyber-Sicherheit forderte der Chef des Bundesamtes für Sicherheit, Michael Hange, mehr Engagement für die Cybersicherheit.

Deutschlandweit seien rund eine Million PCs Bestandteil sogenannter Bot-Netze. Selbst wenn von solchen infizierten Rechnern Attacken laufen, würden deren Besitzer teilweise Warnungen der Provider ignorieren. Hange forderte deshalb mit Trojanern und anderen Schadprogrammen infizierte Rechner durch die Internet-Provider zwangsweise vom Netz zu nehmen.

www.heise.de/newsticker/meldung/BSI-Chef-Wirtschaft-muss-mehr-fuer-Cyber-Sicherheit-tun-2517675.html

Dänische Provider optimieren Sperrungen

In einem Code of Conduct sollen sich die dänischen Provider dazu verpflichtet haben, gerichtliche Verfügungen, die einen Provider zur Sperre einer illegalen Seite verpflichten, nun auch bei den anderen Providern umzusetzen. Dadurch ersparen sich Rechteinhaber und Provider unnötige weitere Verfahren.

http://torrentfreak.com/isps-agree-voluntary-pirate-site-blocks-141011/

Italien 1: Steuerbehörde lässt Torrent-Websites sperren

Die Guardia di Finanza aus Bergamo hat im Oktober 2013 die italienischen Internet-Provider aufgefordert, mehrere große Torrent-Websites zu sperren (1337x.org, h33t.eu, extratorrent.com, tor-renthound.com). Hintergrund ist wohl der Verlust an Umsatzsteuereinnahmen durch die illegale Verbreitung von Medieninhalten.

Aus Internetreport I / 2014 – April 2014

www.gdf.gov.it/GdF/it/Stampa/Ultime_Notizie/Anno_2013/Ottobre_2013/info699713726.html
www.heise.de/newsticker/meldung/Torrent-Websites-werden-in-Italien-blockiert-1981653.html

Italien 2: Speerverordnung

Die italienische Behörde für elektronische Kommunikation AGCOM hat im Dezember 2012 neue Bestimmungen eingeführt, nach der sie Löschungen von Internetinhalten oder Sperrungen von Internetseiten verlangen kann, wenn auf den inkriminierten Seiten massive Urheberrechtsverstöße vorliegen. In der Regel soll die Sperre spätestens binnen 12 Tagen greifen. Gegen eine erlassene Verfügung steht der Rechtsweg vor dem Verwaltungsgericht offen.

Aus Internetreport I / 2014 – April 2014

http://edri.org/italian-telecom-authority-gets-power-block-websites/

 

Irland: Sperrungen angeordnet

Der High Court Irlands hat im Dezember mehrere Provider aufgefordert, die Internetseite „Kickasstorrents“ zu sperren. Die Provider haben die Sperre umgesetzt; Irlands größter Provider Eircom, der von dem Verfahren nicht betroffen war, sogar freiwillig.

Sperre wirkt, sagen die Betreiber der gesperrten Seite

Die Seite hat daraufhin Umgehungsmaßnahmen empfohlen, aber gegenüber dem Informationsdienst Torrentfreak zugegeben, dass die Sperre signifikante Auswirkungen hat: “We are still getting traffic from those countries where KAT is blocked. But its amount is significantly lower (up to 10% from what we had before).”

Aus Internetreport I / 2014 – April 2014

http://torrentfreak.com/irish-internet-providers-roll-out-kickasstorrents-blockade-140119/

Frankreich: Provider müssen sperren, Suchmaschinen dürfen nicht mehr anzeigen

Das Pariser Tribunal de Grande Instance hat entschieden, dass mehrere Provider den Zugang zu dem gegen das Urheberrecht Netzwerk „Allostreaming“ sperren müssen. Zudem dürfen Suchmaschinen es nicht mehr anzeigen.
[Urteil 28.11.2013; 11/60013]

Aus Internetreport I / 2014 – April 2014

www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/sperren-und-verstecken-pariser-gericht-urteilt-gegen-illegale-streamingdienste-12691352.html
http://spielerecht.de/tgi-paris-franzosische-provider-und-suchmaschinen-mussen-urheberrechtsverletzende-seiten-sperren/

Barcelona: Gericht nimmt Internetanschluss weg

Da ein User mit dem Namen “nito75” über 5.000 Musikstücke „geteilt“ bzw. über Tauschbörsen angeboten hatte, wurde der ISP, der ihm einen Internetanschluss zur Verfügung gestellt hat, im Januar 2014 vom Gericht in Barcelona aufgefordert, diesen Internetanschluss zu sperren.

Aus Internetreport I / 2014 – April 2014

https://torrentfreak.com/court-orders-spanish-isp-to-disconnect-music-pirate-140120/