Schlagwort-Archive: PIPCU

Identitätsdiebstahl und Produktpiraterie

Im Rahmen einer neuen Kampagne weist die britische Polizeieinheit PIPCU darauf hin, dass seit 2014 mehr als 28.000 Webseiten, die Fälschungen verkauften, geschlossen wurden. Unter diesen 28.000 Seiten waren über 4.000 mit gestohlenen Identitäten registriert worden.
Die PIPCU hat 400 Personen, deren Identität gestohlen und bei der Erstellung krimineller Websites genutzt wurden, darüber informiert. Zwischen April 2016 und März 2017 gingen über 15.000 Meldungen im Zusammenhang mit Identitätskriminalität ein.

http://news.cityoflondon.police.uk/r/915/new_pipcu_campaign_warns__there_s_more_at_stake_w

Großbritannien: Lizenzierte Glücksspielangebote werben weniger auf Piraterieseiten

Nach einem Bericht von Torrent Freak sind Anzeigen von lizensierten Glücksspielangeboten auf Piraterieseiten in den letzten 12 Monaten um 87 % gesunken. Hilfreich war in diesem Zusammenhang auch die Zusammenarbeit mit dem Lizenzgeber, der Gambling Commission.
Detective Superintendent Peter Ratcliffe, Head of the Police Intellectual Property Crime Unit (PIPCU), “The success of a strong relationship built between PIPCU and The Gambling Commission can be seen by these figures. This is a fantastic example of a joint working initiative between police and an industry regulator”.

https://torrentfreak.com/uk-police-claim-success-in-keeping-gambling-ads-off-pirate-sites-170614/

Großbritannien: Polizeibesuch wegen Werbung auf illegalen Seiten

Die britische Polizeieinheit PIPCU erstellt eine Liste mit Seiten auf denen wegen massiver Urheberrechtsverletzungen nicht geworben werden soll. Leider wird die Liste nicht von allen Marktteilnehmern genutzt. Deshalb hat die PIPCU acht Unternehmen, die dennoch auf diesen illegalen Seiten geworben haben, besucht. Namen wurde keine genannt.

https://torrentfreak.com/advertisers-promise-boycott-pirate-sites-police-visit-170113/

Großbritannien: Regierung wirbt für Blockingliste

Die britische Regierung hat ein Video vorgestellt, in dem erklärt wird, wieso Werbetreibende die
Infringing Website List (IWL) nutzen sollten. Diese Liste wird von der PIPCU (Police Intellectual Property Crime Unit) in Zusammenarbeit mit der Kreativ- und Werbewirtschaft erstellt und ermöglicht es Werbetreibenden Werbung auf urheberrechtsverletzenden Seiten zu verhindern.

www.gov.uk/government/news/protecting-online-copyright

Großbritannien: Proxybetreiber droht Haft

Auf Betreiben der britischen Polizeieinheit PIPCU wurde Anklage gegen einen Proxybetreiber eingereicht, mit dessen Proxies  Sperren von illegalen Seiten umgangen werden konnten.
Dem bereits im Sommer festgenommenen und dann auf Kaution freigelassen Mann drohen nun bis zu 5 Jahren Haft.

https://torrentfreak.com/man-faces-prison-sentence-for-circumventing-uk-pirate-site-blockade-16032/

Großbritannien: Rückgang von (Marken-)Werbung auf illegalen Seiten

Die Maßnahmen der britischen Anti-Internetpiraterie-Einheit PIPCU (Police Intellectual Property Crime Unit) gegen Werbung auf illegalen Seiten scheinen anzuschlagen:
Die PIPCU vermeldet einen Rückgang der Werbeanzeigen großer britischer Markenartikler auf Websites mit illegalem Content um 73 Prozent. Die Bereiche Autos, Essen, Trinken und Immobilien sollen dort fast gar nicht mehr erscheinen.
Wesentlich für den Erfolg war die IWL (Infringing Website List), die eine Auflistung der illegalen Seiten enthält.

Wie groß der Effekt auf die illegalen Anbieter ist, bleibt offen, da in der Pressemitteilung keine absoluten Zahlen genannt werden. Großbritannien: Rückgang von (Marken-)Werbung auf illegalen Seiten weiterlesen

PIPCU erwischt Dritten Expandables-Dieb – Stallone dankt

Die britische Polizeieinheit PIPCU hat nun auch den Dritten Beteiligten an der illegalen Veröffentlichung von „Expendables 3“ verhaftet. Der 26jährige wurde an seiner Arbeitsstätte in Leeds festgenommen. Der Film war aus einer Cloud gestohlen worden und dann vor der Erstveröffentlichung ins Netz gestellt worden.

An dem Erfolg waren auch amerikanische Organisationen beteiligt. Sylvester Stallone bedankte sich kurz nach der Festnahme des dritten Expandables-Diebs bei der PIPCU.

https://www.cityoflondon.police.uk/advice-and-support/fraud-and-economic-crime/pipcu/pipcu-news/Pages/Halifax-man-arrested-in-movie-leaks-investigation.aspx

http://torrentfreak.com/stallone-thanks-police-for-new-expendables-3-arrest-150410/

www.webschauder.de/gb-expandables-3-piraten-verhaftet/

 

Großbritannien: PIPCU schließt illegales Musikangebot

Polizisten der Police Intellectual Property Crime Unit (PIPCU) haben am 11.3. die illegale britische Karaokeseite (www.karaoke-world.co.uk) geschlossen.

Die BitTorrent Seite bot den Nutzern zehntausende Musiktitel inklusive der Neuheiten an. Die Nutzer waren zu uploads verpflichtet. Zusätzlich gab es einen kostenpflichtigen VIP-Bereich.

www.cityoflondon.police.uk/advice-and-support/fraud-and-economic-crime/pipcu/pipcu-news/Pages/PIPCU-shutsdown-illegal-music-site,-karaoke-world.co.uk.aspx

Erfolge im Kampf gegen illegale Netzinhalte

Die britische Polizeieinheit PIPCU verweist in ihrem aktuellen Newsletter auf 44 Festnahmen seit September 2013 und 9,2 Millionen Umleitungen, bei denen die Besucher einer illegalen Seite auf eine Warnseite geleitet wurden.

Das U.S. Department of Justice hat einen 28jährigen Niederländer wegen Hackens verklagt. Er soll in die Rechner von Sony eingebrochen sein und dabei unveröffentlichte Versionen der Filme “How Do You Know,” „Rango“ and “Megamind” gestohlen haben.
http://torrentfreak.com/pre-release-movie-hacker-indicted-by-the-feds-150226/

BKA und Europol haben in dieser Woche ein weltweites Botnetz mit 3,2 Millionen Computer zerschlagen.
www.br.de/themen/ratgeber/inhalt/computer/cybercrime-europol-botnetz-100.html

Das FBI hat gegen den ehemaligen Betreiber des Bot-Netzwerkes Gameover-ZeuS ein Kopfgeld in Höhe von drei Millionen US-Dollar ausgeschrieben.
www.gulli.com/news/25664-fbi-verhaengt-kopfgeld-gegen-hacker-2015-02-25

Paypal hat die Zusammenarbeit mit dem Hoster Mega beendet. Kim Dotcom behauptet, dies läge nicht an Urheberrechtsverletzungen sondern an der End-zu-End-Verschlüsselung der Plattform. Dadurch sei für Dritte nicht erkennbar, was sich auf den Rechnern befindet.
www.golem.de/news/umstieg-auf-bitcoin-paypal-kuendigt-dotcoms-mega-wegen-verschluesselung-1502-112634.html