Schlagwort-Archive: P2P

Niederlande: Wiederholungstäter erwischt

In den Niederlanden hat ein 37-Jähriger eine Torrentseite mit tausenden von Filmen, Fernsehserien, Musik und E-Books betrieben, obwohl er bereits 2011 bei Strafe versprochen hatte, dies zu unterlassen. Der niederländischen Anti-Piraterieorganisation BREIN steht nun ein Vertragsstrafeanspruch von € 61.500 zu. Man hat sich aber auf eine niedrigere Strafe geeinigt.
https://stichtingbrein.nl/nieuws.php?id=476

„Game of Thrones 7“: Mehr als 1 Milliarde illegale Abrufe

Nach Angaben der Technologiefirma MUSO gab es zur aktuellen Staffel von Games of Thrones mehr als eine Milliarde illegale Abrufe. Im Durchschnitt wurde jede Staffel 140 Millionen Mal illegal gesehen – legal sollen es 32 Millionen Zugriffe gewesen sein.

Die überwiegende Mehrheit der Raubkopierer nutzt Streaming-Dienste (85%), gefolgt von Torrents (9%) und direkten Downloads (6%). Private Torrent-Tracker haben weniger als ein Prozent.

Die Streaming-Daten, die MUSO von SimilarWeb bezieht, stammen aus einer Stichprobe von 200 Millionen Geräten und werden auf die Gesamtwerte hochgerechnet. Nicht mit in der Betrachtung enthalten sind China und Kodi-Boxen.

https://torrentfreak.com/game-of-thrones-season-7-pirated-over-a-billion-times-170905/

Game of Thrones: 90 Mio. mal illegal

Nach Angaben der im Anti-Piraterie-Bereich tätigen Firma Muso wurde die Episode 1 der aktuellen siebten Game of Thrones Serie in den ersten 3 Tagen über 90 Millionen Mal illegal bezogen.

Vertriebswege:
77,9 Mio. Streaming
8,3 Mio. Tauschbörsen (zzgl. 0,5 Mio. private Tracker)
4,9 Mio. Downloads

Länder mit der meisten illegalen Nutzung:
15,1 Mio. USA
6,2 Mio. Großbritannien
4,9 Mio. Deutschland
4,3 Mio. Indien
4,3 Mio. Indonesien

Legal soll die Serie 16 Millionen Mal gesehen worden sein.

http://www.businessinsider.de/game-of-thrones-season-7-episode-1-pirated-90-million-times-muso-2017-7?r=US&IR=T

http://variety.com/2017/tv/news/game-of-thrones-season-7-premiere-ratings-1202497751/

Finnland: Kein Auskunftsrecht in Tauschbörsenfällen

Obwohl die Urheberrechtsverletzungen in Tauschbörsen unstrittig waren, hat ein Gericht in Finnland einen Auskunftsanspruch der Rechteinhaber auf Benennung der jeweiligen Tauschbörsennutzer abgelehnt. Die Filmfirmen hätten nicht ausreichend belegt, dass die Fälle bedeutend genug wären, um die persönlichen Details auszuhändigen.