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MPPA benennt Rechenzentren notorischer Piraterieseiten

Die MPAA hat der US-Regierung eine neue detaillierte Liste „notorischer Webseiten“ vorgelegt. Sie enthält eine Vielzahl von Piratenseiten die fast alle versuchen durch Cloudflare ihre wirkliche Herkunft zu verschleiern. Dennoch benennt die MPAA auch ausdrücklich die Rechenzentren auf den die Piraterieseiten liegen. Dies sind:

  • Lala-Bhoola Hosting Servers (Schweden)
  • Privacy Ukraine LLC. AGCOM (Ukraine)
  • Private Layer (Schweiz)
  • 3NT Solutions (Großbritannien)
  • Neterra (Ukraine)
  • M247 (Rumänien)
  • Eweka Internet Services B.v. (Niederlande)
  • NETSAAP Transit Services (Bosnien und Herzogowina)
  • Dreamtorrent Corp. (Russland)
  • VinaHost (Vietnam)
  • Netbrella (Panama mit Servern in Schweden und den Niederlanden)

https://www.mpaa.org/wp-content/uploads/2017/10/notorious-markets-final.pdf

MPAA-Liste der Bösen

Die MPAA hat für den nächsten US-amerikanischen Report über „notorious markets“ Vorschläge unterbreitet, darunter auch mehrere europäische Unternehmen aus dem Bereich der Rechenzentren.
Ergänzend wies man auch auf Cloudflare hin, die aber nicht in den Report aufgenommen werden, da sie ein amerikanischen Unternehmen sind.

https://torrentfreak.com/images/MPAA-USTR-2016.pdf

https://torrentfreak.com/mpaa-reports-pirate-sites-and-hosting-providers-to-u-s-government-161010/

Popcorn Time am Ende?

Nur einem Tag nach ihrem Erscheinen verschwand die Browservariante von Popcorn-Time. Die MPAA soll die Seite des serbischen Entwicklers geschlossen haben.

Seit heute Nacht ist auch die Seite selber, ihre zentrale Steuerungsseite sowie ihre Twitter- und Facebookauftritte verschwunden. In Fachkreisen wird dies polizeilichen Ermittlungen zugeschrieben.

Ärgern dürften sich nicht nur die Betreiber von Popcorn Time sondern auch diejenigen Nutzer aus Deutschland, die erwischt wurden. Nach Presseberichten mussten einzelne Nutzer strafbewehrte Unterlassungserklärungen abgeben und Pauschalen in Höhe von 690 € zahlen.

https://torrentfreak.com/browserpopcorn-shut-down-by-the-mpaa-151020/

https://torrentfreak.com/popcorn-time-yts-global-outages-cause-concern-151021/

http://www.golem.de/news/bittorrent-popcorn-time-nutzer-zahlen-in-vergleich-690-euro-1510-117014.html


Nachtrag:

Inzwischen hat die MPAA erklärt, verantwortlich für die Schließung zu sein.

http://www.theverge.com/2015/11/3/9666232/mpaa-popcorn-time

 

Einnahmequellen der Piraten: Neue europäische Studie

Die britische Firma Incopro hat eine Studie mit dem Titel „The revenue sources for websites making available copyright content without consent in the EU“ veröffentlicht. Auftraggeber war die MPA (Motion Picture Association).

Die Studie betrachtet in fünf europäischen Ländern die Einnahmemöglichkeiten urheberrechtsverletzender Internetangebote durch Werbung und Zahlungen von Endverbraucher. Insgesamt werden 622 Seiten betrachtet. Daraus ergeben sich für jedes der fünf Länder (Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien) die 250 wichtigsten Seiten. Einnahmequellen der Piraten: Neue europäische Studie weiterlesen

Verwarnung

Nach Angaben von Torrentfreak verwarnt die Europäische Sektion der Motion Picture Association (MPAA) die Seiteninhaber illegaler Angebote und fordert sie auf, diese binnen 24 Stunden zu schließen oder zumindest den Zugang zu Entertainmentinhalten zu entfernen. Befolgt hat den Rat bisher nur eine einzige Seite.
Was nach den Warnungen mit Bezug auf das Europäische Recht (E-Commerce-Richtlinie Artikel 14 (Hosting)) folgt, konnte Torrent Freak nicht eruieren.

https://torrentfreak.com/movie-studios-give-pirate-sites-a-24h-shutdown-ultimatum-150430/

MPAA fordert von Google die Löschung von 81 Urls

Die Motion Picture Association of America (MPAA) hat am 13.11.2014 Google gebeten, 81 Urls (76 Domains) wegen Verstößen gegen das Urheberrecht aus den Suchergebnissen zu entfernen. Dieser Bitte wurde zu 26 % entsprochen. 60 Urls wurden nicht gelöscht. Wieso bleibt unklar: Auch der Informationsbutton bringt keine weiteren Erläuterungen:

MPAA_Google

www.google.com/transparencyreport/removals/copyright/requests/1648287/

 

Internetsperren wirken

Laut dem Informationsdienst Torrentfreak soll es eine interne MPAA Forschung geben, die belegt, dass Internetsperren in Großbritannien wirken:

“Recent research of the effectiveness of site blocking orders in the UK found that visits to infringing sites blocked declined by more than 90% in total during the measurement period or by 74.5% when proxy sites are included,”.

Das Sperren das wirksamste Anti-Piraterie-Instrument sind, hatte MPAA Chef Chris Dodd schon vor zwei Monaten auf einer Tagung bestätigt.

http://torrentfreak.com/mpaa-research-blocking-the-pirate-bay-works-so-140828/

https://torrentfreak.com/mpaa-pirate-site-blockades-140613/

Sicherer Börsengang für mehr Urheberrechtsschutz?

Der größte Torrent-Client-Anbieter, das chinesische Unternehmen Xunlei, hat mit der MPAA ein weitgehendes Anti-Piraterie-Abkommen abgeschlossen. Torrentfreak vermutet, dass dies geschah, um den amerikanischen Börsengang des Unternehmens nicht zu gefährden bzw. um mögliche Risiken für zukünftige Aktienwerte auszuschließen.

http://torrentfreak.com/mpaa-strikes-anti-piracy-deal-with-torrent-client-creator-140604/