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Kinox.to: Kein Zugriff auf Paßwörter

In einem Interview erläutert Oberstaatsanwalt Wolfgang Klein, Pressesprecher der Generalstaatsanwaltschaft Dresden, dass die Seite kinox.to  ohne die Paßwörter nicht abgeschaltet werden kann. Zudem sind die zwei Haupttatverdächtigen, die Brüder Kastriot und Kreshnik Selimi, wohl auch für weitere Streamingportale verantwortlich.

Nachfolgend die wichtigsten Zitate aus dem Interview: Kinox.to: Kein Zugriff auf Paßwörter weiterlesen

BGH bestätigt Urteil zu kino.to und kinox.to

Mit der Ablehnung der Revision hat der BGH ein Urteil des Landgericht Leipzigs bestätigt.
Das Gericht hatte einen 29-Jährigen Angeklagten unter anderem wegen gewerbsmäßiger unerlaubter Verwertung von urheberrechtlich geschützten Werken (Fall „kinox.to“) und wegen Beihilfe hierzu (Fall „kino.to“) sowie wegen (Beihilfe zur) Computersabotage zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von drei Jahren und vier Monaten verurteilt sowie Verfalls- und Einziehungsentscheidungen getroffen.

Nach den Feststellungen des Landgerichts unterstützte der Angeklagte in den Jahren 2009 bis 2011 den Betrieb der in Deutschland führenden illegalen Internet-Plattform „kino.to“, die kostenlos Links zu Raubkopien von Kinofilmen und TV-Serien zum Herunterladen (Download) bzw. zum Ansehen im Internet (Streaming) anbot. Nachdem „kino.to“ im Zuge strafrechtlicher Ermittlungen abgeschaltet worden war, baute der Angeklagte das Nachfolgeportal „kinox.to“ auf und betrieb dieses zusammen mit anderen.
Zudem sabotierte er unter Einsatz seiner IT-Kenntnisse und Erfahrungen als Computer-Hacker den Betrieb zweier ebenfalls illegaler, konkurrierender Videostreaming-Plattformen, bzw.  unterstützte die Beeinträchtigung des Betriebs der Konkurrenz-Plattformen.

[Beschluss vom 11. Januar 2017 – 5 StR 164/16]

http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=pm&Datum=2017&Sort=3&nr=77156&pos=0&anz=7

Vgl. auch:
https://tarnkappe.info/mitbetreiber-der-illegalen-plattform-kinox-to-verurteilt/

Polizei Sachsen veröffentlicht Fahndungsaufruf zu kinox.to

Die Brüder Kastriot und Kreshnik Selimi stehen im dringenden Tatverdacht, als Gründer und Rädelsführer einer kriminellen Vereinigung im Zusammenhang mit dem Betreiben des Raubkopienportals kinox.to spätestens seit dem 21. Juni 2011 und ihrer Filehoster freakshare.com und bitshare.com bereits seit spätestens 2009 Straftaten, wie Räuberische Erpressung, Nötigung, Brandstiftung, Urheberrechtsverletzung und Steuerhinterziehung, begangen zu haben.

kastriot

Kastriot Selimi: www.polizei.sachsen.de/de/32456.htm

kreshnik

Kreshnik Selimi: www.polizei.sachsen.de/de/32455.htm

Grossrazzia gegen kinox.to-Netzwerk

Laut spiegel.de haben sächsische Ermittler eine Razzia gegen die Betreiber von kinox.to und mehreren Sharehostern durchgeführt. Die beiden Haupttäter sind noch auf der Flucht, die Seiten noch nicht abgeschaltet.
www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/kinox-to-grossrazzia-mit-durchsuchungen-in-vier-bundeslaendern-a-999250.html
Neue Hintergrundinfos:
www.gvu.de/25_230_Razzia_gegen_Verantwortliche_zahlreicher_
illegaler_Download_und_Streaming_Angebote_darunter_
KinoX_Movie4k_und_MyGully.htm