Schlagwort-Archive: JMSTV

Pornhub gesetzeskonform (zumindest in Russland)

Die Pornographiestreamingseite Pornhub sorgt in Russland ab sofort dafür, dass nur erwachsene Nutzer die pornographischen Inhalte zu sehen bekommen. Diese müssen sich über die Social Media Seite VKontakte einloggen. Um VKontakte nutzen zu können, benötigt man eine Handynummer. SIM-Karten dürfen in Russland nur an Erwachsene verkauft werden.
Dmitry Kolodin, ein Vertreter von Pornhub, erläuterte “We are forced to adhere to Russian law in order to continue working actively on Russia’s territory”.

In Deutschland verstößt das Portal hingegen mangels Verfolgungsdruck weiterhin ungehindert gegen die entsprechenden Gesetze (§ 4 JMStV, § 184 StGB, § 184d StGB). Pornhub gesetzeskonform (zumindest in Russland) weiterlesen

Interview mit Prof. Liesching zum Jugendmedienschutz

Prof. Dr. Marc Liesching erläutert FSM-Geschäftsführer Otto Vollmers seine Kritik an den aktuellen JMStV-Vorschlägen und seine Ideen für einen modernen Jugendschutz im Internet.

Themenspektrum des einstündigen Gesprächs: Konvergenz, Widersprüche im System, Gefährdungsstufen des Jugendmedienschutzes, Versagen der Medienaufsicht etc.

www.youtube.com/watch?v=x10DmKrtBPw&feature=youtu.be

JMStV-Novelle 2.0 – Schlimmer geht´s immer

Unter diesem Titel kommentiert Prof. Dr. Marc Liesching , Professor für Medienrecht und Medientheorie, den erneuten Versuch, den JMStV zu novellieren:

„Nachdem der letzte Versuch einer JMStV-Novelle im Rahmen des 14. RfÄndStV Ende 2010 scheiterte, gibt es nun ein neues „Diskussionspapier“ der zuständigen Rundfunkreferenten, das bereits ein inoffizielles Hearing beteiligter Stellen durchlaufen hat und mit Leitern der Staatskanzleien der Länder abgestimmt worden ist.
…..
In den Papierkorb damit und nochmal anfangen“ – am Besten unter Beteiligung des Bundes. Denn der längst vollzogenen Medienkonvergenz kann nur durch Regulierungskonvergenz entsprochen werden.“

http://blog.beck.de/2014/03/17/jmstv-novelle-20-schlimmer-geht-s-immer