Schlagwort-Archive: Hacker

Instagram-Nutzerdaten zu kaufen

Die bei Instagram gehackten Telefonnummern und E-Mail-Adressen von Millionen Nutzern sind inzwischen käuflich zu erwerben. Der Zugang zur durchsuchbaren Datenbank kostet lediglich 10 US-$ (in Bitcoin). Man kann aber auch Teile der Datenbank, die auch Kontaktdaten von Prominenten wie Emma Watson, Britney Spears, Lady Gaga, Leonardo DiCaprio, Katy Perry und Taylor Swift enthält, im Darknet kaufen.
Da der API-Bug in einschlägigen IRC-Chats debattiert wurde, haben wohl mehrere Gruppen darauf zugegriffen. Die 6 Millionen gestohlenen Accounts seien das Resultat von lediglich 12 Stunden Arbeit gewesen.

https://www.wired.de/collection/life/instagram-hack?utm_campaign=Daily+Bits+-+05.09.2017

YouNow-Nutzerdaten veröffentlicht

Über eine Million Nutzerdatensätze des Live-Streamingdienstes YouNow sind in einem Deep Web Forum veröffentlicht worden.
Der Datenbankauszug enthält u.a. die Benutzerdaten mit Namen, Wohnort, Social-Media-Accounts und E-Mail-Adressen. Einige der Angaben sind allerdings auch direkt bei YouNow zu finden.
Besonders problematisch ist, dass viele der Nutzer minderjährig sind und Daten sehr freizügig angegeben haben.

https://www.heise.de/newsticker/meldung/Benutzerprofile-der-Streamingplattform-YouNow-veroeffentlicht-3722713.html

Kein Lösegeld – Hacker veröffentlichen gestohlene Serien

Die Hacker-Gruppe TheDarkOverlord hat zehn Folgen der fünften Staffel von „Orange is the new Black“ veröffentlicht. Die fünfte Staffel der Serie sollte im Juni auf Netflix erscheinen.

Erbeutet hatten die oder der Hacker diese und andere Folgen bei der Post-Production-Firma Larson Studios. Da Netflix kein Lösegeld zahlen wollte – gefordert wurden Bitcoins im Gegenwert von 60.000 Euro – wurde ein Teil der Beute nun veröffentlicht.

https://torrentfreak.com/hackers-leak-netflixs-orange-is-the-new-black-season-5-premiere-170429/

https://www.nytimes.com/2017/04/29/business/media/netflix-hack-orange-is-the-new-black.html?_r=2

Erneuter Hack bei Adult Friend Finder

Das kalifornische Unternehmen Friend Finder Network ist gehackt worden. Dabei wurden Angaben zu 412 Millionen Kundenkonten erbeutet. 339 Millionen Konten stammen von AdultFriendFinder.com, der nach eigenen Angaben „größten Sex- und Swinger-Community der Welt“, 62 Millionen von Cams.com sowie weitere 7 Millionen Konten von Penthouse.com.
Es sind wohl Kontodaten der letzten 20 Jahre. ZDNet.com konnte einen Teil der Daten überprüfen. Sie enthalten u.a. Nutzernamen, E-Mail-Adressen, Datum des letzten Besuchs, teils unverschlüsselte Passwörter, Angaben zur VIP-Mitgliedschaft sowie getätigte Zahlungen.

http://www.zdnet.de/88282781/kontaktboerse-adult-friend-finder-hack-betrifft-ueber-400-millionen-nutzer/

http://www.webschauder.de/kundendaten-einer-sex-kontaktboerse-im-netz-veroeffentlicht/

Online-Bankraub: Carbanak / Bitcoin

Nach Informationen der Sicherheitsfirma Kaspersky Lab hat eine Online-Bande binnen 2 Jahren 100 Banken um etwa eine Milliarde Dollar beraubt. Das Geld stammt allerdings nicht von Konten der Bankkunden. Wie die Täter vorgegangen sind beschreibt der Spiegel: www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/carbanak-so-gelang-der-milliarden-bankraub-a-1018721.html

Im Vergleich zu diesen erbeuteten Summen ist der Angriff auf die Bitcoin-Handelsplattformen Bter und Exco.in fast zu vernachlässigen. Hier wurden nur 1,5 Millionen Euro erbeutet.
Nicht nur das Verfahren der Raubzugs ist bisher offen, sondern auch in wie weit Kundengelder vom Verlust betroffen sind. Nach den Angriff wurden die Plattformen geschlossen. Wann bzw. ob die Kunden jemals wieder an ihre Gelder kommen steht noch nicht fest.

www.gulli.com/news/25623-bitcoin-plattformen-bter-und-excoin-gehackt-2015-02-16

DNS-Sperre verkehrt: Umleitung statt Stoppschilder

In einigen europäischen Ländern bekommen Internetnutzer, die eine kinderpornographische Internetseite nutzen wollen, ein Stoppschild zu sehen. So wird deutlich, dass der Zugang zu dieser illegalen Seite gesperrt ist. Die dahinterliegende Technologie bzw. Manipulation der Internettelefonbücher (DNS-Systems) nutzen auch Hacker und Kriminelle: DNS-Sperre verkehrt: Umleitung statt Stoppschilder weiterlesen