Schlagwort-Archive: Großbritannien

Ransomware: Oft Lösegeld ohne Grund

Im Rahmen einer britischen Studie wurde festgestellt, dass viele Firmen bei Ransomware Lösegeld für Daten bezahlen, die gar nicht verschlüsselt sind.
Laut der Studie sind bereits 39 Prozent der Unternehmen Opfer von Fake- bzw. Bluff-Ransomware geworden. 61 Prozent der Opfer von Fake-Ransomware haben bezahlt, obwohl dies nicht nötig gewesen wäre, da bei Fake-Ransomware die Daten nicht verschlüsselt werden.
Bei Fake-Ransomware werden Dateien auf andere Art und Weise „unsichtbar“, z.B. durch Änderungen von Dateiendungen oder Laufwerknamen. Manchmal wird auch bloß das Windows-Hintergrundbild geändert, um die Erpresserbotschaft anzuzeigen.

Das durchschnittlich bezahlte Lösegeld betrug 13.412,29 britische Pfund (15.754,09 Euro).

https://futurezone.at/digital-life/ransomware-firmen-zahlen-obwohl-daten-nicht-verschluesselt-sind/243.041.130

Großbritannien: Polizeibesuch wegen Werbung auf illegalen Seiten

Die britische Polizeieinheit PIPCU erstellt eine Liste mit Seiten auf denen wegen massiver Urheberrechtsverletzungen nicht geworben werden soll. Leider wird die Liste nicht von allen Marktteilnehmern genutzt. Deshalb hat die PIPCU acht Unternehmen, die dennoch auf diesen illegalen Seiten geworben haben, besucht. Namen wurde keine genannt.

https://torrentfreak.com/advertisers-promise-boycott-pirate-sites-police-visit-170113/

Großbritannien: Warnsystem startet in Kürze

Die ISPreview hat veröffentlicht, dass in diesem Monat die größten Provider starten, Warnhinweise an Kunden zu versenden, die im Verdachts stehen online Urheberrechte zu verletzen. Von Anfang an dabei sind BT, Virgin Media, TalkTalk und Sky Broadband; weitere dürften folgen.

Zum Start sollen nur Hinweise über den Sachverhalt und mögliche legale Alternativen an diejenigen versendet werden, deren IP-Adresse beim „Tausch“ in P2P-Netzwerken gefunden wird.
Diese Recherche der Uploader obliegt den Rechteinhabern, die diese Daten an die ISPs weitergeben, von dort aber keine Informationen über die erwischten Kunden erhalten.

Über die Kosten des Systems liegen keine Informationen vor.
Nach Angaben von Torrentfreak sind 2,5 Mio. Warnhinweise geplant, womit schon klar sei, dass nur ein Teil der Nutzer überhaupt einen Hinweis erhält.

Der BBC hat einen Entwurf veröffentlicht, der zeigt wie zurückhalten die Warnung erfolgt:
“Sample Piracy “Alert” Email / Letter
Get It Right from a Genuine Site’ has got in touch with us.
Get it Right is a government-backed campaign acting for copyright owners who think their content’s been shared without their permission.
It looks like someone has been using your broadband to share copyrighted material (that means things like music, films, sport or books).
And as your broadband provider, we have to let you know when this happens.
[List of the content in question]
[Further guidance on how to stop the activity]”

http://www.ispreview.co.uk/index.php/2017/01/big-uk-isps-send-first-internet-piracy-warning-letters-month.html

https://torrentfreak.com/uk-piracy-warnings-coming-month-heres-works-170111/

GB: Vier Jahr Haft für illegale IPTV-Boxen

Erstmalig hat ein britisches Gericht eine Haftstrafe für den Vertrieb von illegalen IPTV Boxen ausgesprochen. Die Boxen enthielten die Apps und andere Add-Ons um das Internet nach illegalen Streams zu durchsuchen.

https://www.cityoflondon.police.uk/advice-and-support/fraud-and-economic-crime/pipcu/pipcu-news/Pages/upplier-of-illegal-IPTV-and-android-type-boxes-jailed-for-four-years-.aspx

Pornosuche bei 11 bis 16 jährigen

Nach den Ergebnissen einer aktuellen Umfrage der britischen Middlesex University sucht fast jeder zweite Teenager (46 Prozent) im Alter von elf bis 16 Jahren aktiv nach pornografischen Inhalten im Netz.
Vier Prozent der Kinder und Jugendlichen haben bereits selbst Nackt- oder zumindest sexualisierte Fotos verschickt.

http://www.krone.at/digital/jeder-zweite-jugendliche-sucht-im-web-nach-pornos-tipps-fuer-eltern-story-534141

GB: 1 Mio. £ Strafe für illegales Premier League Angebot

Der Guildford Crown Court hat die Betreiber von Digicams, Simon Hopkins und Leon Passlow, für schuldig befunden, über verschiedene Wege ein illegales Angebot der Premier League verbreitet zu haben.
Beide wurden zu einer Geldstrafe in Höhe von £992,947.60 (etwa 1,134 Mio.€) verurteilt. Sollte dieser Betrag nicht binnen 3 Monaten gezahlt werden, gibt es alternativ 7 Jahre Haft.

http://www.fact-uk.org.uk/suppliers-of-illegal-premier-league-broadcasts-ordered-to-pay-1-million/

GB: Klage gegen Facebook zugelassen

Ein User lud mehrfach ein Nacktbild einer 14-Jährigen Britin bei Facebook hoch. Nachdem sich Facebook weigert dieses zu verhindern, weil man ja die Bilder nachträglich immer gelöscht habe, landete der Fall landet nun vor einem britischen Gericht. Der Versuch Facebooks die Zulassung der Klage zu verhindern ist gescheitert.

https://futurezone.at/digital-life/14-jaehrige-klagt-facebook-wegen-upload-ihres-nacktfotos/220.929.205

Großbritannien: Internetsperre wegen Produktfälschungen

Erstmalig hat das Berufungsgericht für England und Wales auch eine Internetsperre wegen Verstößen gegen das Markenrecht erlassen. Eine Seite, über die Fälschungen von Cartier-Produkten verbreitet werden, muss nun von den Providern gesperrt werden.

https://euipo.europa.eu/ohimportal/de/web/observatory/news?p_p_id=csnews_WAR_csnewsportlet&p_p_lifecycle=0&p_p_state=normal&p_p_mode=view&p_p_col_id=column-1&p_p_col_count=2&categoryId=news&journalId=3093334&journalRelatedId=manual/

Großbritannien Werbeverbote für Piraterieseiten geplant

Die für Glücksspiel zuständige britische Behörde (Gambling Commission) ändert die Lizenzierungsbedingen für Glücksspielseiten. Diesen soll es zukünftig verboten sein auf Piraterieseiten zu werben.
Die Art der Einhaltung des Verbotes steht den Glückspielanbietern frei, empfohlen wird aber der Einsatz der „Infringing Website List“ der PIPCU (Police Intellectual Property Crime Unit’s Operators).

https://torrentfreak.com/uk-forbids-gambling-services-advertising-pirate-sites-160713/