Schlagwort-Archive: Geldwäsche

Großbritannien: Fahndungserfolge

In Großbritannien gab es in den letzten Tagen zwei Erfolgsmeldungen im Kampf gegen die Verbreitung illegaler Streamingangebote:

  • Wegen des Verkaufs von Piraterieboxen im Internet gingen mehrere Behörden gemeinsam gegen einen 53jährigen vor. Ihm werden Betrug und Verletzung von Urheber-, Design- und Patentrechten vorgeworfen.
  • In Derby wurde der 29jährige Betreiber von BulkyIPTV vorläufig wegen Geldwäsche, Betrug und Urheberrechtsverletzungen verhaftet.

https://www.fact-uk.org.uk/dangerous-tv-piracy-devices-seized-in-london-raid/

https://www.fact-uk.org.uk/man-arrested-as-part-of-nationwide-crackdown-on-illegal-streaming-devices/
https://torrentfreak.com/bulkyiptv-operator-was-arrested-for-fraud-money-laundering-170724/

Ermittlungen wegen Geldwäsche gegen Multihoster

Nach Angaben von Tarnkappe ermitteln die Staatsanwaltschaft Dresden und das LKA Sachsen gegen einen mutmaßlichen Betreiber von Premiumize.me wegen des Verdachts der Geldwäsche.
Ein Nutzer, der die Seite mit paysafcard bezahlt hatte wurde als Zeuge geladen.
Premiumize.me ist VPN-Anbieter, Multihoster und Cloud-Anbieter für Torrent- und Usenet-Downloads in einem.

https://tarnkappe.info/premiumize-me-ermittlungen-wegen-geldwaesche/

EZB für scharfe Regulierung von Kryptowährungen

Starke Kursschwankungen, Geldwäsche-Gefahr durch anonyme Geldflüsse und die Nutzung zur Terrorfinanzierung sind die wichtigsten Argumenten der Europäischen Zentralbank (EZB) für eine scharfe Regulierung von Kryptogeldern, so die EZB in einer Stellungnahme an die EU-Kommission und das EU-Parlament.

Auch wenn die EZB grundsätzlich für den Reformentwurf der
Geldwäscherichtlinie ist, welcher insbesondere die Klärung der Identität der Nutzer und Anbieter verlangt, so gehen der EZB die Vorschläge doch noch nicht weit genug, da die Möglichkeit, illegale Waren und Dienstleistungen mit Kryptogeld einzukaufen noch nicht ausreichend verhindert werden.

https://www.heise.de/newsticker/meldung/Bitcoin-Co-EZB-tritt-fuer-straffe-Regulierung-virtueller-Waehrungen-ein-3354018.html

Bundesregierung will Aufsicht für Bitcoin & Co.

Nach Angaben der WELT will die Bundesregierung die Handelsplattform Bitcoin und andere Kunstwährungen einer Aufsicht unterwerfen, da Bitcoins & Co. völlig anonyme Zahlungen erlauben und somit leicht für Geldwäsche oder Terrorfinanzierung missbraucht werden können.

Aktueller Anlass der Diskussion ist eine geplante Abschlusserklärung der Financial Action Task Force (FATF), die sich um den Kampf gegen Geldwäsche und Terrorfinanzierung kümmert. Dort setzen sich die Amerikaner für eine Förderung des Kunstgeldes ein.

www.welt.de/print/wams/finanzen/article137697142/Freibrief-zur-Geldwaesche.html

USA: 2 Jahre Haft für Bitcoin-Pionier

Der US-Amerikaner Charlie Shrem hat Händlern des inzwischen geschlossenen Drogenmarktplatzes Silk Road Kryptogeld im Wert von einer Million US $ von seiner Bitcoin-Börse Bitinstant besorgt und bei der Verschleierung des Geldflusses geholfen.

Nach einem Deal mit der Anklage erhält er nun 2 Jahre Gefängnis, 3 Jahre Bewährung und 950.000 US-Dollar Geldbuße.

www.heise.de/newsticker/meldung/Coins-fuer-die-Silk-Road-2-Jahre-Haft-fuer-Bitcoin-Pionier-Shrem-2505845.html