Schlagwort-Archive: E-Mail

OLG Frankfurt: Auch YouTube muss E-Mail-Adresse von Piraten herausgeben

Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main (OLG) hat YouTube und Google verpflichtet, die E-Mail-Adresse ihrer Nutzer im Fall einer Urheberrechtsverletzung bekanntzugeben. Zugleich hat es festgestellt, dass über die Telefonnummer und die zugewiesene IP-Adresse keine Auskunft zu erteilen ist. OLG Frankfurt: Auch YouTube muss E-Mail-Adresse von Piraten herausgeben weiterlesen

Österreich: Aufhebung der Immunität wegen Massenmail beantragt

Wegen einer unerlaubten Massenmail der FPÖ an tausende Auslandsösterreicher hat die Fernmeldebehörde beantragt, die Immunität von Norbert Hofer und Heinz-Christian Strache aufzuheben. Über den Antrag entscheidet im Parlament der Immunitätsausschuss. Erst nach dessen Einwilligung darf die Fernmeldebehörde eventuell mit ihren Ermittlungen und Einvernahmen beginnen.
Das österreichische Telekommunikationsgesetz verbietet ungefragte elektronische Direktwerbung sowie E-Mails und SMS an mehr als 50 Empfänger.
In einem Fall von Massen-SMS der Neos im Wiener Wahlkampf 2015, wurde die Immunität des Parteichefs aufgehoben und die Neos mussten eine Geldstrafe zahlen.

Nachtrag 1.12.:

Das Fernmeldebüro hat das Begehren zurückgezogen, da wohl FPÖ-Bundesgeschäftsführer Hans Weixelbaum formal für den Versand  verantwortlich ist

https://futurezone.at/netzpolitik/hofers-und-straches-immunitaet-soll-aufgehoben-werden/233.230.978

Verbraucherzentrale Bundesverband mahnt Google ab

Erneut hat der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) zwei Klauseln in der Datenschutzerklärung von Google abgemahnt.

So ist es nach Ansicht des vzbv unzulässig, dass Google die E-Mails seiner Nutzer ohne deren gesonderte Einwilligung mitliest, um maßgeschneiderte Produktinformationen anzeigen zu können.

Zudem ist eine rechtskonforme Einwilligung in die Nutzung personenbezogener Daten nach Auffassung des vzbv nicht dadurch gegeben, dass Verbraucher der Datenschutzerklärung insgesamt zustimmen.

www.vzbv.de/pressemitteilung/vzbv-mahnt-datenschutzerklaerung-von-google-erneut-ab

Mailüberwachung 2

Der Bundesnachrichtendienst darf bis zu 20 Prozent des Datenverkehrs bei deutschen Providern auswerten, dazu gibt es spezielle Schnittstellen bei den Providern. Unter Benutzung von Schlüsselwörtern wurden in 2010 rund 37 Millionen E-Mails abgefischt. 90 % davon waren Spam, der Rest wurde ausgewertet. Technische Details unterliegen der Geheimhaltung.

Aus Internetreport II / 2012 – Juni 2012

www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/regierung-haelt-details-der-e-mail-ueberwachung-geheim-a-834897.html

http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/093/1709640.pdf

Mailüberwachung 1

Ein Allianz führender Internetkonzern wie PayPal, Google, Facebook oder Microsoft kooperieren um die Auslieferung krimineller E-Mails zu verhindern. Mit Hilfe des DMARC (Domain-based Message Authentication, Reporting and Conformance) werden Versender geprüft und Strukturen der Mails untersucht, um eine Auslieferung von Phishing-Mails zu verhindern.

Aus Internetreport II / 2012 – Juni 2012

www.dmarc.org/overview.html

Spam lohnt sich doch

Wesentliche Teile des Spam-Aufkommens werden gesperrt und ausgefiltert und der Rest meist nicht gelesen. Trotzdem scheint sich eine Spam-Bewerbung von Arzneimittel doch zu lohnen. Laut einer Studie der Universität San Diego macht die größte mit Spam beworbene Online-„Apotheke“ einen monatlichen Umsatz zwischen 1 und 2,5 Mio. US $. Basis der Einschätzung sind Traffic-Daten eines der für die Apotheke tätigen Serverbetreiber und eine Analyse von Testbestellungen und Bestellnummern.

Aus Internetreport I / 2012 – Januar 2012

www.heise.de/newsticker/meldung/Wissenschaftler-untersuchen-Kaufverhalten-nach-Werbespam-1279756.html