Schlagwort-Archive: Datenschutz

YouNow-Nutzerdaten veröffentlicht

Über eine Million Nutzerdatensätze des Live-Streamingdienstes YouNow sind in einem Deep Web Forum veröffentlicht worden.
Der Datenbankauszug enthält u.a. die Benutzerdaten mit Namen, Wohnort, Social-Media-Accounts und E-Mail-Adressen. Einige der Angaben sind allerdings auch direkt bei YouNow zu finden.
Besonders problematisch ist, dass viele der Nutzer minderjährig sind und Daten sehr freizügig angegeben haben.

https://www.heise.de/newsticker/meldung/Benutzerprofile-der-Streamingplattform-YouNow-veroeffentlicht-3722713.html

EU: Facebook droht Millionenstrafe

Angeblich plant die EU-Wettbewerbsbehörde eine Millionenstrafe gegen Facebook, da das Unternehmen fälschlicherweise behauptet hatte, im Zuge der Übernahme von Whatsapp würden die Daten beider Unternehmen nicht verknüpft.

http://www.n-tv.de/wirtschaft/Facebook-droht-Millionenstrafe-der-EU-article19847093.html

Nachtrag:
Die Strafe beträgt 110.000.000 Euro.
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/eu-kommission-belegt-facebook-mit-110-millionen-euro-strafe-a-1148212.html

 

VG Hamburg: Vorerst kein Datenaustausch WhatsApp und Facebook

Das Verwaltungsgericht Hamburg hat im vorläufigen Rechtsschutzverfahren bestätigt, dass WhatsApp die Daten deutscher Nutzer nicht an Facebook übermitteln darf.
Insoweit wurde eine Anordnung des Hamburgischen Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit bestätigt, die Facebook Ireland Ltd. untersagte, die Telefonnummer sowie weitere personenbezogene Daten von WhatsApp-Nutzern zu erheben und zu speichern, wenn die Betroffenen nicht wirksam eingewilligt haben. VG Hamburg: Vorerst kein Datenaustausch WhatsApp und Facebook weiterlesen

USA: 1,5 Mio. Euro Strafe für Datenleck und Fakes

Das kanadischen Seitensprung-Portal Ashley Madison hat sich mit der US-amerikanischen Federal Trade Commission auf eine Strafe von 1,6 Millionen US-Dollar (1,5 Millionen Euro) geeinigt. Zudem wird in Zukunft das Datensicherheitsprogramm von einer dritten Stelle überwacht werden.
Grund für die Strafe ist der unzureichende Schutz der Nutzerdaten, der im Juli dieses Jahres einen Hack von Nutzerdaten zu 36 Mio. Nutzern ermöglichte.

https://www.heise.de/newsticker/meldung/Seitensprung-Portal-Ashley-Madison-zahlt-nach-Hack-1-6-Millionen-Dollar-Strafe-3570618.html

vergleiche auch:
http://www.webschauder.de/drohung-wahr-gemacht/

Erneuter Hack bei Adult Friend Finder

Das kalifornische Unternehmen Friend Finder Network ist gehackt worden. Dabei wurden Angaben zu 412 Millionen Kundenkonten erbeutet. 339 Millionen Konten stammen von AdultFriendFinder.com, der nach eigenen Angaben „größten Sex- und Swinger-Community der Welt“, 62 Millionen von Cams.com sowie weitere 7 Millionen Konten von Penthouse.com.
Es sind wohl Kontodaten der letzten 20 Jahre. ZDNet.com konnte einen Teil der Daten überprüfen. Sie enthalten u.a. Nutzernamen, E-Mail-Adressen, Datum des letzten Besuchs, teils unverschlüsselte Passwörter, Angaben zur VIP-Mitgliedschaft sowie getätigte Zahlungen.

http://www.zdnet.de/88282781/kontaktboerse-adult-friend-finder-hack-betrifft-ueber-400-millionen-nutzer/

http://www.webschauder.de/kundendaten-einer-sex-kontaktboerse-im-netz-veroeffentlicht/

Illegaler Datenhandel in großem Maßstab

Reporter von Panorama und ZAPP haben Zugang zu einem umfangreichen Datensatz erlangt und bei der Auswertung feststellen müssen, das intime Daten von Millionen Personen verkauft werden.
Eine der Quellen ist das finnische Addon Web of Trust (WOT) welches angeblich helfen soll, sicher zu surfen. Allerdings wird im Hintergrund das Surfverhalten an einen Server im Ausland übermittelt, von wo aus die Daten dann verkauft werden.

Da oft Klarnamen in den URLs enthalten sind (PayPal, AirBerlin Check-in…), können ganze Surfprofile deanonymisiert werden.
Auch problematisch ist der angeblich niemanden bekannte Link zu einer gespeicherten Datei, wenn nun gerade diese URLs weitergegeben werden.
http://www.ndr.de/nachrichten/netzwelt/Nackt-im-Netz-Millionen-Nutzer-ausgespaeht,nacktimnetz100.html

http://www.golem.de/news/browser-addons-browserverlaeufe-von-millionen-deutschen-nutzern-verkauft-1611-124171.html

Hamburger Datenschützer greifen ein bei WhatsApp und Facebook

Der Hamburgische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit hat eine Verwaltungsanordnung erlassen, die es Facebook ab sofort untersagt, Daten von deutschen WhatsApp-Nutzern zu erheben und zu speichern. Facebook wird ferner aufgegeben, bereits durch WhatsApp an das Unternehmen übermittelte Daten zu löschen.

https://www.datenschutz-hamburg.de/news/detail/article/anordnung-gegen-massendatenabgleich-zwischen-whatsapp-und-facebook.html?tx_ttnews%5BbackPid%5D=1&cHash=e346e13cbf02b5a31abc2fa4e0fd211e