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USA: Rechteinhaber verklagt Cloudflare und Juicy Ads

ALS Scan, ein amerikanischer Anbieter von Erwachsenunterhaltung, hat bei einem Gericht in Kalifornien eine Klage auf Schadenersatz gegen das Content Delivery Network Cloudflare und das Werbenetzwerk Juicy Ads eingereicht.
Obwohl beide mehrfach über entsprechende Rechtsverstöße informiert wurden, weigerten sie sich die Zusammenarbeit mit Piraterieseiten, auf denen Inhalte von ALS unerlaubt verbreitet werden, einzustellen.
Juicy Ads soll die Zusammenarbeit mit den Piraterieseiten inzwischen eingestellt haben, CloudFlare scheint weiter für die Piraterieseiten zu arbeiten.

https://torrentfreak.com/cloudflare-faces-lawsuit-for-assisting-pirate-sites-160823/

Eco, Internetverband auch für Piraterie Dienstleister

Eco, nach eigenen Angaben der größte europäische Verband für die Internetwirtschaft, kämpft vehement gegen jegliche rechtliche Verantwortung der Internetprovider. Wer in die Mitgliederliste schaut, weiß wieso. Zu den eco-Mitgliedern gehören die wichtigsten Dienstleister der Piraterie:

  • Cloudflare (auch crimeflare genannt), USA: Content Delivery Network über welches beispielsweise 9 der Top 10 Portale für Sharehoster laufen.
  • Cyando, Schweiz: Betreiber des wohl wichtigsten Sharehostingangebots Uploaded, leistet laut Landgericht München Beihilfe bei Urheberrechtsverletzungen.
  • Dancom, Belize: Content-Delivers Network / Hoster für das wichtigste Videohosterportal bs.to.
  • OVH, Frankreich: Hier liegen drei der 10 wichtigsten Sharehoster, nämlich Zippyshare.com, filer.net und megacache.net.
  • Voxility, Rumänien: Hoster für den wichtigsten Videohoster streamcloud.eu.
  • M247, Großbritannien: Über aus breites Angebot mit Top 5 Sharehosterportal movie-blog.org, Top 10 Videohostern thevideo.me und openload.co sowie PromptFile.com und VidBull.com.
  • Leaseweb, Niederlande: Hoster für den Top 5 Videohoster shared.sx.

Dazu kommen weitere Mitglieder die piraterienahen Hostern Speicherplatz und Internetanbindung ermöglichen, zum Beispiel:

  • Akami mit cyberlocker.ch und UltraMegabit.com.
  • Hetzner GmbH mit fileshark.pl.
  • Link11 mit easybytez.com.
  • Nforce mit uploadable.ch und FileParadox.in.
  • Plusserver mit Uploadbaz.com.
  • Serverius mit OzOfiles.com.

Eco, an association with quite a few piracy providers

Eco, the largest Internet industry association in Europe, stands for free Internet and liability exemptions for Internet providers. Why?
All you have to do is take a look into their membership list and you will find a great deal of acquaintances who distribute pirated movies to customers in Germany and other markets:

  • Cloudflare (also called crimeflare), USA: Content delivery network which is used by 9 out of the top 10 portals for file-hosters.
  • Cyando, Switzerland: Owner of the most important filehoster Uploaded. According to the regional Court of Munich, Uploaded is aiding and abetting copyright infringers.
  • Dancom, Belize: Content delivery network / data center for the most important portal for videohosting (bs.to).
  • OVH, France: Data center for 3 of the 10 most important filehosters (zippyshare.com, filer.net and megacache.net).
  • Voxility, Romania: Data center for the most important videohoster streamcloud.eu.
  • M247, UK: Data center for movie-blog.org, a top 5 filehoster portal and thevideo.me a top 10 videohoster and other videohosters such as openload.co, promptfile.com and vidbull.com.
  • Leaseweb, Netherland: Data center for the top 5 videohoster shared.sx.

Additionally there are other members, who offer dataspace and Internet connection for hosters with thousands of copyright infringing movies, e.g.:

  • Akami with cyberlocker.ch and ultramegabit.com.
  • Hetzner with fileshark.pl.
  • Link11 with easybytez.com.
  • Nforce with uploadable.ch and fileparadox.in.
  • Plusserver with uploadbaz.com.
  • Serverius with OzOfiles.com.

Eco vertritt Pirateriedienstleister – Eco-Vorschläge zur Bekämpfung der Piraterie in Bundestagsantrag

Im Entschließungsantrag zur Änderung des Telemediengesetzes hat der Gesetzgeber eine Formulierung aufgenommen, die ursprünglich aus einem Gutachten für eco stammt. In diesem Verband sind wesentliche Dienstleister der Piraterie organisiert, wie zum Beispiel das Content Delivery Network Cloudflare oder Hostinganbieter Cyando, OVH, M247, Hetzner oder Link11.
Diese können nun statt der im Koalitionsvertrag vorgesehenen stärkeren Haftung weiterhin Urheberrechtsverletzern ihre Dienste anbieten, bis sie es verboten bekommen. Auch mit der von eco vorgeschlagenen Regelung könnten Sie die Gewinne aus Pirateriedienstleistungen behalten und müssten nicht für die angerichteten Schäden aufkommen.

Den kompletten Beitrag inklusive weiterer Beispiele von eco-Mitgliedern, die tief im Pirateriegeschäft verstrickt sind, finden Sie bei Blickpunkt Film: http://www.mediabiz.de/video/news/gastkommentar-lobbyerfolg-fuer-pirateriedienstleister/408304

Zwei illegale Portale offline

Nach einem Bericht von Tarnkappe ist das Streaming-Portal Gstream.to (früher g-stream.in) offline. Es hatte monatlich bis zu 1,5 Mio. Seitenzugriffe. In der Vergangenheit wurde mehrfach darüber berichtet, dass die Seite Schadsoftware verbreiten würde.

Einige Tage vorher wurde vermeldet, dass auch das kleinere illegale E-Book Portal Boox.bz offline sei. Die Downloads des Portals liegen meist beim Sharehoster Uploaded. Die Gründe für die Unerreichbarkeit sind unklar.

Beide Angebote wurden über das Content Delivery Netwok „Cloudflare“ ausgeliefert, welches nun die nicht benannten Server des Angebots nicht mehr erreichen kann. Das amerikanische Unternehmen ist Mitglied des deutschen Verbandes der Internetwirtschaft eco und erscheint oft im Zusammenhang mit der Verbreitung illegaler Inhalte.

https://tarnkappe.info/gstream-to-streaming-webseite-offline/
https://tarnkappe.info/boox-bz-ist-offline/
www.eco.de/2014/mitglieder/cloudflare-inc.html

SSL-Zertifikate für Phishing-Seiten

Sicherheitsforscher der Firma Netcraft haben festgestellt, dass hunderte Phishing-Seiten Zertifikate von SSL-Zertifikatsstellen wie Comodo und Symantec erhalten haben. Schuld daran seien die laxen Richtlinien der Zertifikatsstellen.
Auch das Content Delivery Network Cloudflare ist oft dabei aufgefallen, SSL-Zertifikate für Phishing-Seiten zu ermöglichen.

www.heise.de/newsticker/meldung/SSL-Zertifizierungsstellen-stellen-hunderte-Zertifikate-fuer-Phishing-Seiten-aus-2848793.html

Cloudflare ermöglicht Umgehung britischer Sperren

Mehrere in Großbritannien per Gerichtsbeschluss gesperrte Seiten sind wohl wieder erreichbar. Der Betreiber eines Pirate Bay Proxys erklärt dies auf Torrentfreak folgendermaßen:
“I believe it’s because of how CloudFlare works, Simply put when you enable HTTPS Strict on CloudFlare they remove the HTTP Header from the request during HTTPS Connections, thus when they try to inspect the header to a list of ‘banned’ websites it won’t register,”

Eco-Mitglied Cloudflare ist für seinen lockeren Umgang mit Sicherheitszertifikaten bekannt, so schreibt PSW
„CloudFlare ist nicht der einzige Service, der Cyberkriminellen geradezu einlädt – wenngleich es bei anderen Anbietern ein wenig komplizierter wird, da die Registrierung umfangreicher ausfällt.“

http://torrentfreak.com/secure-pirate-bay-unblocked-by-most-uk-isps-150316/

www.psw-group.de/blog/cloudflare-ssl-zertifikate-fuer-phishing-missbraucht/1810

www.eco.de/2014/mitglieder/cloudflare-inc.html

Vgl. auch: www.crimeflare.com/cfssl.html