LG Saarbrücken: Registrar haftet auf Unterlassung

Nach einer Entscheidung des Landgerichts Saarbrücken ist ein Internet-Registrar als Störer zur Unterlassung von Urheberrechtsverletzungen verpflichtet, wenn er nach einem konkreten Hinweis auf eine offenkundige Rechtsverletzung nicht unverzüglich tätig wird und das Angebot prüft und ggf. sperrt. LG Saarbrücken: Registrar haftet auf Unterlassung weiterlesen

LG Frankfurt Schadensersatzanspruch gegen Filehoster

Das Landgericht Frankfurt am Main hat dem Computerspielehersteller ZeniMax einen Auskunfts- und Schadensersatzanspruch gegen den Filehosting-Dienst netload sowie dessen Geschäftsführer wegen illegaler öffentlicher Zugänglichmachung des Computerspiels „The Elder Scrolls V: Skyrim“ zugesprochen. LG Frankfurt Schadensersatzanspruch gegen Filehoster weiterlesen

Schweden: 475.000 € Schadensersatz

Ein 28-jähriger Mann wurde in Schweden zu einem Schadensersatz in Höhe von umgerechnet 475.000 € verurteilt, da er einen Film über eine Filesharing-Börse verbreitet hatte. Der Schadensersatz soll ungefähr der Höhe einer Lizenzzahlung entsprechen.

Aus Internetreport I / 2014 – April 2014

www.heise.de/newsticker/meldung/Schweden-Rekord-Schadenersatz-fuer-Filesharing-eines-Films-2069695.html

 

Barcelona: Gericht nimmt Internetanschluss weg

Da ein User mit dem Namen “nito75” über 5.000 Musikstücke „geteilt“ bzw. über Tauschbörsen angeboten hatte, wurde der ISP, der ihm einen Internetanschluss zur Verfügung gestellt hat, im Januar 2014 vom Gericht in Barcelona aufgefordert, diesen Internetanschluss zu sperren.

Aus Internetreport I / 2014 – April 2014

https://torrentfreak.com/court-orders-spanish-isp-to-disconnect-music-pirate-140120/

Eindeutige EU-Studie: Zu teuer, wieso sollte ich zahlen?

Nach einer neuen Studie der Europäischen Kommission über das Zuschauerverhalten, nutzen 68 % der befragten 4.608 Europäer Film-Downloads oder ‑Streams, ohne dafür zu bezahlen. Leider wird im Rahmen der Studie nicht unterschieden, ob es sich dabei um legale (werbefinanzierte) oder illegale Angebote handelt. Eindeutige EU-Studie: Zu teuer, wieso sollte ich zahlen? weiterlesen

Dann doch lieber illegal

ABC hat Anfang des Jahres aktuelle TV-Shows nach deren Erstausstrahlung für eine Woche aus dem freien Angebot entfernt. Man hoffte dadurch mehr Zugriffe auf den kostenpflichtigen Angeboten auf Watch ABC oder Hulu zu erhalten. Die Endverbraucher sind dieser Erwartung nicht gefolgt. Statt dafür zu zahlen oder eine Woche auf das legale Angebot zu warten, hat man sich lieber Raubkopien der Shows besorgt. Nach Angaben von Tru Optik stiegen die Downloadzahlen im BitTorrentnetz im Vergleich zu den vorherigen Folgen um durchschnittlich 50 %, in einem Fall sogar um 600%.

Aus Internetreport I / 2014 – April 2014

https://torrentfreak.com/abcs-7-day-streaming-delay-triggers-piracy-surge-140118/

Three Strikes (Hadopi) und das Verhalten der digitalen Piraten

Vier Ökonomen aus den USA und Frankreich haben die Auswirkungen von Hadopi untersucht. Im Rahmen dieses Verfahrens wurden Nutzer, die bei illegalen Tätigkeiten in Tauschbörsen erwischt wurden, zweimal verwarnt und mussten beim dritten Mal mit weiteren Maßnahmen rechnen.
Die Studie arbeitet mit Daten von 2.000 Internetnutzern aus dem Mai 2012, darunter 72 Personen, die bereits verwarnt wurden. In Ermangelung genügender Verwarnungen, arbeiten die Ökonomen mit einer angenommen Wahrscheinlichkeit erwischt zu werden. Three Strikes (Hadopi) und das Verhalten der digitalen Piraten weiterlesen

35 % aller Arbeitsplätze in der EU sind abhängig von Rechten des geistigen Eigentums

Der Anteil der schutzrechtsintensiven Wirtschaftszweige an der gesamten Wirtschaftstätigkeit der EU macht rund 39 % aus (mit einem Wert von ca. 4,7 Billionen € / Jahr), ihr direkter Anteil an der Gesamtbeschäftigung ist annähernd 26 %, d. h. 56 Millionen Arbeitsplätze; weitere 9 % aller Arbeitsplätze in der EU sind indirekt mit diesen Wirtschaftszweigen verbunden.
So die Ergebnisse einer im September 2013 veröffentlichten Studie vom Europäischen Patentamt (EPA) und vom Harmonisierungsamt für den Binnenmarkt (HABM).

Aus Internetreport I / 2014 – April 2014

http://europa.eu/rapid/press-release_IP-13-889_de.htm

Nur jeder Fünfte bewertet digitale Veränderungen positiv

Das Institut für Demoskopie Allensbach hat in einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage die Veränderungen, die sich durch die zunehmende Digitalisierung der Gesellschaft bereits heute abzeichnen oder erahnen lassen, bewerten lassen. Diese werden von der Mehrheit der Bevölkerung skeptisch bis ambivalent gesehen. 39 % der deutschen Bevölkerung ab 16 Jahre sehen den Veränderungen durch das Internet und die digitalen Technologien, Nur jeder Fünfte bewertet digitale Veränderungen positiv weiterlesen

Pornographische Seiten bei deutschen Jugendlichen besonders beliebt

Kaspersky Lab hat in seinem Parental Control System die Nutzungsdaten von Kindern und Jugendlichen unabhängig von den jeweils eingestellten Kinderschutzfunktionen ausgewertet und die untersuchten Seiten in 14 Kategorien eingeteilt.
International gesehen liegen Soziale Netzwerke vor Pornoseiten und Online-Shops. In Deutschland (und den USA) liegen allerdings die pornographischen Seiten auf Platz 1: Pornographische Seiten bei deutschen Jugendlichen besonders beliebt weiterlesen

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