DNS-Sperre verkehrt: Umleitung statt Stoppschilder

In einigen europäischen Ländern bekommen Internetnutzer, die eine kinderpornographische Internetseite nutzen wollen, ein Stoppschild zu sehen. So wird deutlich, dass der Zugang zu dieser illegalen Seite gesperrt ist. Die dahinterliegende Technologie bzw. Manipulation der Internettelefonbücher (DNS-Systems) nutzen auch Hacker und Kriminelle: DNS-Sperre verkehrt: Umleitung statt Stoppschilder weiterlesen

OLG Stuttgart: Kein Auskunftsanspruch gegenüber einer Bank bei Markenrechtsverletzung

Leitsatz:
„Mit dem Auskunftsanspruch des § 19 Abs. 2 Nr. 3 MarkenG kann nicht verlangt werden, dass eine Bank, bei der eine unter einer Briefkastenadresse agierende markenverletzende GmbH ein Konto zur Abwicklung ihrer rechtswidrigen Geschäfte unterhält, Auskunft über den von der GmbH personenverschiedenen (eigentlichen) Kontoinhaber erteilt.“

[OLG Stuttgart, Beschluss vom 23.11.2011, Az.: 2 W 56/11]http://lrbw.juris.de/cgi-bin/laender_rechtsprechung/document.py?Gericht=bw&nr=15162

Hinweise zu aktuellen Papieren der EU-Kommission

GRÜNBUCH über den Online-Vertrieb von audiovisuellen Werken in der Europäischen Union:

Chancen und Herausforderungen für den digitalen Binnenmarkt

Aus Internetreport II / 2011 – Juli 2011

http://ec.europa.eu/internal_market/consultations/docs/2011/audiovisual/green_paper_COM2011_427_de.pdf

 

Zur Fortführung der Enforcement-Richtlinie:

Synthesis of the comments on the Commission Report on the application of Directive 2004/48/EC of the European Parliament and the Council of 29. April 2004 on the enforcement of intellectual property rights (COM/2010/779 final)

Aus Internetreport II / 2011 – Juli 2011

http://ec.europa.eu/internal_market/consultations/docs/2011/intellectual_property_rights/summary_report_replies_consultation_en.pdf

Google – hohe und wachsende Bedeutung für das Auffinden von Raubkopien

Kino.to ist tot – Filme werden weiterhin angesehen. Auch wenn ein Teil der kino.to – Kunden sich nun legalen Alternativen zugewandt hat, so muss man davon ausgehen, dass sich ein Teil der Kunden weiterhin eine kostenfreie illegale Alternative sucht. Ein Weg, diese zu finden, sind Suchmaschinen. In welchem Maße dies geschah hat Web-Guard Anfang Juli überprüft. Datenbasis war die Liste der wichtigsten Portale von OpSec Security sowie öffentlich zugängliches Material des Internetbewertungsdienst alexa.com. Google – hohe und wachsende Bedeutung für das Auffinden von Raubkopien weiterlesen

Kino.to – Das Portal mit dem gewissen Extra

Kino.to war zweifelsfrei das beliebteste Raubkopie-Portal in Deutschland und seine Schließung ein deutliches Signal an die Millionen Nutzer. Aber auch an die Betreiber anderer illegaler Portale, die allerdings technisch deutlich schlechter organisiert sind.

Die Betreiber von kino.to haben nämlich nicht nur ein Raubkopie-Portal betrieben, sondern auch dafür gesorgt, dass dieses reichlich mit Inhalten versorgt wurde. Dazu gehörte neben der neuen Ware auch die dahinterliegende Infrastruktur. Diese war bei kino.to insoweit einmalig, als dass man mit Sharehostern verbunden war, die ein dauerhaftes Angebot sicherstellten. Kino.to – Das Portal mit dem gewissen Extra weiterlesen

Zur Motivation der Uploader in Tauschbörsen

Ein Forscherteam aus Madrid, Darmstadt und Oregon hat die Anbieter in P2P-Tauschbörsen genauer untersucht. Dabei war festzustellen, dass etwa 30 % aller gelisteten Angebote und 25 % aller Downloads durch gefakte Dateien verursacht werden. Hierbei handelt es sich überwiegend um unsinnige Inhalte, die von den Rechteinhabern eingestellt werden, um das Auffinden der gewünschten Downloads zu erschweren.

Wenn man diese Gruppe ausfiltert, ergibt sich bei der Konzentration auf die Top 100 Anbieter, die für etwa 40 der gelisteten Angebote und 50 % aller Downloads verantwortlich sind: Zur Motivation der Uploader in Tauschbörsen weiterlesen

Anteil der Rechte verletzenden Nutzung am Internetverkehrsaufkommen

Das britische Analyseunternehmen Envisional hat im Auftrag von NBC Universal eine breit angelegte Studie über das Datenaufkommen in verschiedenen Angebotsformen des Internets vorgelegt.

Schwerpunkt ist dabei das Aufkommen des Datenverkehrs durch illegale Verbreitung Geistigen Eigentums. Anteil der Rechte verletzenden Nutzung am Internetverkehrsaufkommen weiterlesen

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