Hinweise zu aktuellen Papieren der EU-Kommission

GRÜNBUCH über den Online-Vertrieb von audiovisuellen Werken in der Europäischen Union:

Chancen und Herausforderungen für den digitalen Binnenmarkt

Aus Internetreport II / 2011 – Juli 2011

http://ec.europa.eu/internal_market/consultations/docs/2011/audiovisual/green_paper_COM2011_427_de.pdf

 

Zur Fortführung der Enforcement-Richtlinie:

Synthesis of the comments on the Commission Report on the application of Directive 2004/48/EC of the European Parliament and the Council of 29. April 2004 on the enforcement of intellectual property rights (COM/2010/779 final)

Aus Internetreport II / 2011 – Juli 2011

http://ec.europa.eu/internal_market/consultations/docs/2011/intellectual_property_rights/summary_report_replies_consultation_en.pdf

Google – hohe und wachsende Bedeutung für das Auffinden von Raubkopien

Kino.to ist tot – Filme werden weiterhin angesehen. Auch wenn ein Teil der kino.to – Kunden sich nun legalen Alternativen zugewandt hat, so muss man davon ausgehen, dass sich ein Teil der Kunden weiterhin eine kostenfreie illegale Alternative sucht. Ein Weg, diese zu finden, sind Suchmaschinen. In welchem Maße dies geschah hat Web-Guard Anfang Juli überprüft. Datenbasis war die Liste der wichtigsten Portale von OpSec Security sowie öffentlich zugängliches Material des Internetbewertungsdienst alexa.com. Google – hohe und wachsende Bedeutung für das Auffinden von Raubkopien weiterlesen

Kino.to – Das Portal mit dem gewissen Extra

Kino.to war zweifelsfrei das beliebteste Raubkopie-Portal in Deutschland und seine Schließung ein deutliches Signal an die Millionen Nutzer. Aber auch an die Betreiber anderer illegaler Portale, die allerdings technisch deutlich schlechter organisiert sind.

Die Betreiber von kino.to haben nämlich nicht nur ein Raubkopie-Portal betrieben, sondern auch dafür gesorgt, dass dieses reichlich mit Inhalten versorgt wurde. Dazu gehörte neben der neuen Ware auch die dahinterliegende Infrastruktur. Diese war bei kino.to insoweit einmalig, als dass man mit Sharehostern verbunden war, die ein dauerhaftes Angebot sicherstellten. Kino.to – Das Portal mit dem gewissen Extra weiterlesen

Zur Motivation der Uploader in Tauschbörsen

Ein Forscherteam aus Madrid, Darmstadt und Oregon hat die Anbieter in P2P-Tauschbörsen genauer untersucht. Dabei war festzustellen, dass etwa 30 % aller gelisteten Angebote und 25 % aller Downloads durch gefakte Dateien verursacht werden. Hierbei handelt es sich überwiegend um unsinnige Inhalte, die von den Rechteinhabern eingestellt werden, um das Auffinden der gewünschten Downloads zu erschweren.

Wenn man diese Gruppe ausfiltert, ergibt sich bei der Konzentration auf die Top 100 Anbieter, die für etwa 40 der gelisteten Angebote und 50 % aller Downloads verantwortlich sind: Zur Motivation der Uploader in Tauschbörsen weiterlesen

Anteil der Rechte verletzenden Nutzung am Internetverkehrsaufkommen

Das britische Analyseunternehmen Envisional hat im Auftrag von NBC Universal eine breit angelegte Studie über das Datenaufkommen in verschiedenen Angebotsformen des Internets vorgelegt.

Schwerpunkt ist dabei das Aufkommen des Datenverkehrs durch illegale Verbreitung Geistigen Eigentums. Anteil der Rechte verletzenden Nutzung am Internetverkehrsaufkommen weiterlesen

Jugendliche: Illegal aber egal?

Der Börsenverein des deutschen Buchhandels hat auf der Leipziger Buchmesse 2010 insgesamt 313 Teilnehmer zwischen 12 und 19 Jahren befragt:

  • 21,9 % der Befragten haben bereits E-Books heruntergeladen, 2/3 geben als Hauptgrund die Kosten an.
  • 86,8 % der Befragten wissen, dass Filesharing unter Umständen verboten ist. Bei denen, die selber Filesharing genutzt haben, liegt der Wert bei 85,1 %.
  • 54,5 % fänden es gut, wenn Filesharer erwischt würden.

Aus Internetreport I / 2011 – Mai 2011

Börsenverein des deutschen Buchhandels, Illegal aber egal
www.boersenverein.de/sixcms/media.php/976/Illegal_aber_egal.pdf

Piraterieseiten haben über 53 Mrd. Besucher jährlich

Das amerikanische Markenschutz-Unternehmen MarkMonitor hat wichtige Internetseiten untersucht, über die illegale Inhalte und Produkte angeboten werden. Wesentliche Datenbasis waren dabei die Zugriffsmessungen des Internetmonitoringdienstes alexa.com. Da aber nur ein kleiner Ausschnitt der jeweiligen illegalen Märkte betrachtet wurde, geht man davon aus, dass die vorgelegten Ergebnisse nur einen geringen Teil des tatsächlichen Piraterieproblems beschreiben: Piraterieseiten haben über 53 Mrd. Besucher jährlich weiterlesen

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