Irland: Angst vor dem bösen Mann

Der irische Providerverband und Hotline.ie haben untersucht, was im Internet aus Sicht der Eltern für ihre Kinder besonders gefährlich ist.
Dabei eindeutig auf Position eins, die Angst, dass die Kinder gefährliche Menschen im Internet treffen könnten. Danach kommen Pornographie und unsoziales Verhalten/Cyberbulling .
Eines der weiteren Ergebnisse: 30 % kümmern sich gar nicht um das was ihr Kind im Netz treibt.


www.irishexaminer.com/technology/children-meeting-strangers-online-parents-main-fear-273168.html

Angst vor Malware schreckt etwas von der Nutzung unlizenzierter Software ab.

Nach Angaben der BSA (Business Software Alliance) und dem Marktforschungsunternehmen IDC ist weltweit der Anteil nicht lizenzierter Software von 42 auf 43 % gestiegen.
Allerdings sank der Wert in der EU und Deutschland um jeweils 2 Prozentpunkte. In der EU sind nun 31 % der Software nicht lizenziert und in Deutschland 24 %.
Als Hauptgrund des Rückgangs wird die Angst vor Schadprogrammen genannt.  Angst vor Malware schreckt etwas von der Nutzung unlizenzierter Software ab. weiterlesen

50 Mio. Löschungen

Der amerikanische Musikverband RIAA hat  inzwischen über 50.000.000 URLs mit urheberrechtsverletzenden Inhalten an Google gemeldet.

Spitzenreiter mit fast 2 Millionen rechtsverletzender URLs: filestube.com.

Die hohe Anzahl der URLs erklärt sich dadurch, dass die gesuchten Inhalte nach der Löschung aus dem Google-Suchindex in leicht modifizierter Form erneut auftauchen. Insoweit werden von Google neue Filtermechanismen erwartet.

http://torrentfreak.com/riaa-50-million-140620/

Kanadisches Gericht fordert Google zu einer weltweiten Sperre auf

Der Supreme Court of British Columbia hat am 13.6. Google im Rahmen einer Einstweiligen Verfügung aufgefordert, bestimmte Internetseiten binnen 14 Tagen weltweit nicht mehr anzuzeigen.

Der Kläger, ein Hersteller von industriellen Netzwerkgeräten, wehrt sich damit gegen den Verkauf von Produkten, die auf seinen Geschäftsgeheimnissen beruhen. Verschiedene Verfahren gegen den Verkäufer, einen früheren Teilhaber der Firma, hatten die illegalen Verkäufe nicht einschränken können.

Das Gericht begründet ausführlich, wieso es eine Verfügung erlassen kann, die über die nationalen Grenzen hinauswirkt und verweist auf die sonst bestehende Umgehungsmöglichkeit über andere nationale Google-Seiten (z.Bsp. google.fr).

Ergänzend führt es aus, das Urheberrechte weltweit anerkannt sind, so dass kein Konflikt mit Regelungen anderer Länder zu erwarten ist; auch Google hätte kein Belege für eine solchen Konflikt vorgelegt.

Google hat Berufung angekündigt.

www.courts.gov.bc.ca/jdb-txt/SC/14/10/2014BCSC1063.htm

www.theglobeandmail.com/report-on-business/industry-news/the-law-page/bc-court-seeking-global-reach-orders-google-to-block-sites/article19212708/

Datenschutz bei Facebook: Irisches High Court übergibt an den EuGH

Das Verfahren einer österreichischen Studentengruppe zum  Datenschutz bei Facebook, bzw. den Export von Daten in die USA wurde nun vom obersten irischen Gericht an den EuGH verwiesen.

Der EuGH hat sich nun mit der Frage zu beschäftigen, ob nationale Datenschutzbehörden dazu verpflichtet sind, gegen den Export von Nutzerdaten in die USA vorzugehen.

www.golem.de/news/facebook-klage-irisches-gericht-verweist-auf-eugh-1406-107275.html

Neuer Piraterierekord bei “Game of Thrones” trotz legalem Angebot

Die Final Season von “Game of Thrones” soll nach Erhebungen von Torrentfreak einen neuen Piraterierekord erzielt haben:

Bis zu 250.000 Personen „teilten“ eine einzige Datei gleichzeitig über den Demonii Tracker. In den ersten 12 Stunden luden etwa 1,5 Mio. File-Sharer eine Raubkopie herunter, binnen der nächsten Tage wird mit 7,5 Mio. Downloads gerechnet.

Die Downloader kamen aus der ganzen Welt, beliebt ist die Serie aber in Australien, den USA, Großbritannien und Kanada. Nach Angaben von Torrentfreak ist die Serie dort überall legal erhältlich, aber halt nicht umsonst.

http://torrentfreak.com/game-thrones-season-finale-sets-piracy-record-140616/

Filesharing: Anwälte haften für Pflichtverletzungen

Filesharing: Anwälte haften für Pflichtverletzungen

Rasch Rechtsanwälte berichten über ein Verfahren vor dem AG Leipzig, bei dem ein Anwalt seinem Mandanten 4.500,00 € zahlen muss, da er seine Mandantin statt ordentlich zu beraten in ein aussichtsloses Verfahren geführt hat:
“Durch die in dem zugrundeliegenden Fall unterlassene dahingehende Beratung der Anschlussinhaberin und das Verstreichenlassen der Fristsetzungen der Rechteinhaberin ist es jedoch zu den Gerichtsverfahren gekommen, so dass nach zutreffender Ansicht des AG Leipzig sämtliche Kosten des erstinstanzlichen Verfahrens kausal durch die anwaltliche Pflichtverletzung entstanden sind.“

www.raschlegal.de/news/filesharing-ag-leipzig-verurteilt-rechtsanwalt-wegen-anwaltlicher-pflichtverletzungen/

Spionagesoftware frei Haus

Der Nachrichtendienst Heise berichtet, dass Sicherheitsforscher auf dem Smartphone „Star N9500“, einer billigen Kopie des Samsung Galaxy S4, vorinstallierte Trojaner gefunden haben. Diese übertragen persönliche Daten, können Anrufe belauschen oder das Telefon zur Wanze umschalten. Eine Deinstallation ist kaum möglich.

www.heise.de/newsticker/meldung/Vorinstallierte-Spionagesoftware-auf-China-Smartphones-2221792.html

Nicht nur Deutsche wollen mehr Privatsphäre im Netz, aber…

Der gerade veröffentlichte Privacy Index von EMC untersucht in 15 Ländern die Einstellungen der Bürger zu Privatsphäre und Datenschutz. Die Ergebnisse zeigen wie paradox das Verhalten ist:

Deutsche sind am wenigsten bereit Online-Bequemlichkeit gegen Privatsphäre zu tauschen. Nur 12 % wollen eine solchen Tausch, 77 % sind dagegen („weltweit“ 51 %). Aber sie sind nicht bereit viel dafür zu tun:

  • 63 % wechseln ihre Passwörter nicht regelmäßig
  • 41 % haben keinen Passwortschutz auf dem Mobilgerät
  • 27 % nutzen die Datenschutzoptionen in Sozialen Netzwerken nicht

www.emc.com/campaign/privacy-index/germany.htm

VPN: Existenzgrundlage Internetpiraterie?

In einem Bericht über den Einsatz von VPNs auf „tarnkappe“ erläutert der Buchpirat „Spiegelbest“, dass VPNs ihre Existenz den Filesharern verdanken, die nicht erwischt werden wollen: „Falls eine Anfrage beim VPN-Anbieter landet, wird er nur im Rahmen seiner Pflichtschuldigkeit tätig werden. HMA (oder ein anderer Anbieter) hat noch nie einen Filesharer verraten. Das wäre das Ende jeder Geschäftstätigkeit!“

https://tarnkappe.info/meinung-wieviel-vpn-darf-es-sein/

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