Jugendliche: Illegal aber egal?

Der Börsenverein des deutschen Buchhandels hat auf der Leipziger Buchmesse 2010 insgesamt 313 Teilnehmer zwischen 12 und 19 Jahren befragt:

  • 21,9 % der Befragten haben bereits E-Books heruntergeladen, 2/3 geben als Hauptgrund die Kosten an.
  • 86,8 % der Befragten wissen, dass Filesharing unter Umständen verboten ist. Bei denen, die selber Filesharing genutzt haben, liegt der Wert bei 85,1 %.
  • 54,5 % fänden es gut, wenn Filesharer erwischt würden.

Aus Internetreport I / 2011 – Mai 2011

Börsenverein des deutschen Buchhandels, Illegal aber egal
www.boersenverein.de/sixcms/media.php/976/Illegal_aber_egal.pdf

Piraterieseiten haben über 53 Mrd. Besucher jährlich

Das amerikanische Markenschutz-Unternehmen MarkMonitor hat wichtige Internetseiten untersucht, über die illegale Inhalte und Produkte angeboten werden. Wesentliche Datenbasis waren dabei die Zugriffsmessungen des Internetmonitoringdienstes alexa.com. Da aber nur ein kleiner Ausschnitt der jeweiligen illegalen Märkte betrachtet wurde, geht man davon aus, dass die vorgelegten Ergebnisse nur einen geringen Teil des tatsächlichen Piraterieproblems beschreiben: Piraterieseiten haben über 53 Mrd. Besucher jährlich weiterlesen

OLG Köln: Grenzen des urheberrechtlichen Auskunftsanspruchs

In einem von WebGuard organisierten Musterverfahren hat das OLG Köln die Grenzen des urheberechtlichen Auskunftsanspruchs nach § 101 UrhG aufgezeigt:

  • Sharehoster sind zur Auskunft verpflichtet.
  • Dies gilt auch für Schweizer Sharehoster.
  • Sie müssen Name und Anschrift der Uploader herausgeben.
  • Dies gilt ebenso für die E-Mail-Adresse des Uploaders.

Die Urheber haben keinen Anspruch auf Zahlungsdaten und Telefonnummer, da diese im Gesetz nicht aufgeführt sind.

[OLG Köln, Urteil vom 25.3.2011, Az.: 6 U 87/10] MMR 2011, 394
www.jurpc.de/jurpc/show?id=20110092

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