Kinox.to: Kein Zugriff auf Paßwörter

In einem Interview erläutert Oberstaatsanwalt Wolfgang Klein, Pressesprecher der Generalstaatsanwaltschaft Dresden, dass die Seite kinox.to  ohne die Paßwörter nicht abgeschaltet werden kann. Zudem sind die zwei Haupttatverdächtigen, die Brüder Kastriot und Kreshnik Selimi, wohl auch für weitere Streamingportale verantwortlich.

Nachfolgend die wichtigsten Zitate aus dem Interview:

  • „Wir haben bislang die Zugangscodes nicht knacken können“
  • „Die Zugangscodes und Passwörter liegen offensichtlich ausschließlich bei den beiden flüchtigen Hauptbeschuldigten. Laut unseren Ermittlungen verfügen keine anderen Personen über diese Codes. Aus IT-Sicht ist zu sagen: Passwörter und Codes für die Streaming-Seite sind mit legalen Mitteln nicht zu knacken. IT-Experten, mit denen die Generalstaatsanwaltschaft zusammenarbeitet, sind natürlich beschränkt auf legale Mittel. Wir kommen daher nicht weiter, ohne dass wir die Codes von den beiden Beschuldigten erlangen.“
  • „Wir sind nach wie vor auf der Suche nach den beiden Hauptbeschuldigten, die Fahndung läuft weltweit. Wir haben bislang keine heiße Spur. Aber als Strafverfolger muss man einen langen Atem haben. Wir sind zuversichtlich, dass wir die zwei Personen irgendwann festnehmen können.“
  • Bezüglich der Streaming-Plattformen „movie4k.to“ und „shared.sx“. „Wir gehen nach derzeitigem Erkenntnisstand davon aus, dass die beiden Selimi-Brüder auch für diese illegalen Portale verantwortlich sind. Es wird auch hier ermittelt.“

https://de.sputniknews.com/gesellschaft/20170516315778180-streaming-portal-anklage/