Archiv der Kategorie: Maßnahmen

Neue Webseite von VISION KINO: Wer hat Urheberrecht?

Was geht? Was ist erlaubt? Und wer hat eigentlich Urheberrechte? Die neue Webseite „www.wer-hat-urheberrecht.de“ von VISION KINO vermittelt urheberrechtliche Grundlagen anhand von Unterrichtsmodulen, Hintergrundtexten, Filmausschnitten und Interviews mit Fachexperten/innen und namenhaften Filmschaffenden wie z.B. Regisseur Wolfgang Groos (ROBBI, TOBBI UND DAS FLIEWATÜÜT).
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Frankreich: Google zahlt etwas und spart weiter die Überwachung

Mit der Content ID gibt Google Rechteinhabern die Möglichkeit Raubkopien bei YouTube zu vermeiden. Alles worum sich die Rechteinhaber nicht kümmern (können) wird weiterhin gezeigt und monetarisiert.
Für die Plattform ein tolles Geschäft: Kein Geld für Lizenzen und die Kontrollkosten verlagert man auf die Rechteinhaber.

In Frankreich hat man nun vom Staat organisiert mit der Anti-Piraterie-Einheit ALPA vereinbart, dass die Rechteinhaber einen direkteren Zugang zu den Löschmechanismen erhalten und dass Google auch finanzielle Unterstützung und Schulungen anbietet.

https://torrentfreak.com/google-signs-unprecedented-agreement-to-tackle-youtube-piracy-170921/

Kinox.to: Kreshnik Selimi in Haft

Einer der beiden Betreiber der Streaming-Plattform Kinox.to, Kreshnik Selimi,  hat sich nach dreijähriger Flucht den Behörden gestellt. Ihm werden räuberische Erpressung, Nötigung, Brandstiftung, Urheberrechtsverletzung und Steuerhinterziehung vorgeworfen. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft erfolgte die Festnahme bereits am 12. Juli 2017 vor der deutschen Botschaft in Pristina, der Hauptstadt des Kosovo.
Sein Bruder Kastriot wird weiterhin per internationalem Haftbefehl gesucht. Laut der Polizei Sachsen wird er als gewaltbereit eingestuft und es könne nicht ausgeschlossen werden, dass er in Besitz von Schusswaffen ist.

http://www.handelsblatt.com/my/unternehmen/it-medien/filmreifes-finale-behoerden-fassen-mutmasslichen-betreiber-von-kinox-to/20309870.html

 

Deutscher Streamripper gibt auf

Deutscher Streamripper gibt auf

Der Betreiber des YouTube-Rippers Youtube-mp3.org hat aufgegeben.

In einem außergerichtlichen Vergleich wurde festgelegt, dass die Internetseite der Musikindustrie übergeben wird, ein Strafzahlung in unbekannter Höhe fällig wird und dass der Betreiber, Philip Matesanz, ein Informatiker aus Hannover, künftig keine vergleichbaren Streamripper mehr anbietet. Deutscher Streamripper gibt auf weiterlesen

Die Welt ist ein Karussell und dreht sich schnell

Im Jahre 1990 erschein die CD “Och Joh“ des hessischen Komiker Duos Badesalz. Einer der Songs auf der CD lautet: Die Welt ist ein Karussell … und dreht sich schnell.
Im Grunde waren die Autoren des Karussell Liedes (ein ziemlicher Gaga-Song) mit der Titelwahl durchaus visionär, wenn man sich die Entwicklung der letzten Zeit in Sachen Internet und ganz besonders der sogenannten Intermediäre ansieht.

Aber der Reihe nach: Nach den rechtsextremen Ausschreitungen in Charlestonville in Virginia, USA begannen einige Dienstleister von Internetservices (Intermediäre) plötzlich ihr Gewissen zu entdecken.
Nein, mit Neonazis will man nichts zu tun haben. So kündigte der US Registar GoDaddy der rechtsextremen Seite „Daily Stormer“, die offenbar absichtlich an die Nazizeitung „Der Stürmer“ erinnern soll, die Freundschaft und somit die Geschäftsbeziehungen.
Nach eigenen Angaben ist GoDaddy der größte Registrar im Internet mit 17 Millionen Kunden und mehr als 70 Millionen Domains.
GoDaddy bietet neben dem Registrieren einer Webseite einen weiteren interessanten Service. Die Welt ist ein Karussell und dreht sich schnell weiterlesen

Bundesnetzagentur überwacht (Sende-)Puppenverkauf im Netz

Die Puppe „Cayla“ ist eine „verbotene Sendeanlage“, da „Audiodateien unbemerkt zum Hersteller übertragen werden können“. Sie verstößt somit gegen das TKG und darf weder eingeführt noch in Verkehr gebracht werden.

Deshalb hat die Bundesnetzagentur nach Regierungsangaben rund 160 Verfahren eingeleitet. Zudem wurden „regelmäßig verschiedene Internetplattformen gesichtet“ und etwa 400 Löschaufforderungen versandt bei Online-Verkaufsofferten, die gegen das einschlägige Verbot in Paragraph 90 Telekommunikationsgesetz (TKG) verstoßen.

https://www.heise.de/newsticker/meldung/Smart-Toys-Bundesnetzagentur-liess-400-Kaufangebote-im-Netz-loeschen-3816717.html

Niederlande: BREIN / Kodi et al.

Zehn Hersteller von Kodi-Builds haben sich gegenüber BREIN verpflichtet, für jeden weiteren verwendeten illegalen Link eine Strafe von 500 Euro zu zahlen.
https://stichtingbrein.nl/nieuws.php?id=470

In einem Laden in Den Haag wurden 245 vorinstallierte Media-Player beschlagnahmt. Der Händler hatte bereits seinen Onlinehandel mit diesen Geräten auf Betreiben von BREIN schließen müssen.
https://stichtingbrein.nl/nieuws.php?id=472

Über 200 Verkäufer von illegalen Kodi-Boxen wurden gestoppt.
https://stichtingbrein.nl/nieuws.php?id=462

Niederlande: BREIN bringt Piraterierechenzentrum vor Gericht

Die niederländische Antipiraterieorganisation BREIN geht gegen den Hostprovider Ecatel und verbundene Unternehmen vor, da diese regelmäßig illegale Seiten hosten und nicht auf Löschaufforderungen hören.

Dazu Tim Kuik, Cef von BREIN:
“The procedure is a hearing under oath of three persons regarding the transfer of activities from Ecatel to among others Quasi. The recent decision regards the rejection of their objection to this hearing which will now go ahead” … “Ecatel has been known as a so-called bullet proof hoster for quite some while. This has had the result that Ecatel has been named by various sources as a hoster for a range of sites engaged in all kinds of illegal activities. This function appears to be taken over by Quasi in what seems to be an effort to hide those responsible for its activities.”

https://torrentfreak.com/brein-is-taking-infamous-piracy-hosting-provider-ecatel-to-court-170815/

Niederlande: Strafe für Usenet Pirat

Auf Betreiben von BREIN hat ein Usenet-Uploader eine Strafe von 4.800 Euro akzeptiert. Der 44jährige hatte über 9.500 urheberrechtsverletzende Inhalte ins Usenet gestellt. Der Provider (Eweka) hatte die Daten des Uploaders herausgeben müssen.
Sollte der Uploader weitere Werke hochladen, werden 2.000 Euro je Werk fällig.

https://stichtingbrein.nl/nieuws.php?id=467

https://torrentfreak.com/usenet-pirate-pays-e4800-fine-after-being-exposed-by-provider-170811/