Archiv der Kategorie: Maßnahmen

Polizei zerschlägt WhatsApp Pädophilen-Netzwerk

Europol und die spanische Polizei haben einen mutmaßlichen Pädophilenring zerschlagen, indem kinderpornographische Inhalte über WhatsApp verbreitet wurden. Die Polizei nahm 39 Verdächtige fest. Darunter 17 in Spanien und zwei in Deutschland.

http://www.swr.de/swraktuell/kinderpornografie-via-whatsapp-polizei-zerschlaegt-grosses-paedophilen-netzwerk/-/id=396/did=19391970/nid=396/8hsmlq/

Mehr Kinderpornografie auf europäischen Servern

Nach einer Studie der Internet Watch Foundation (IWF) finden sich rund sechzig Prozent der kinderpornografischen Inhalte auf europäischen Servern und somit 20 % mehr als im Vorjahr. Dabei sollen sich innerhalb Europas die meisten kinderpornografischen Inhalte auf Servern in den Niederlanden befinden.
Der IWF vermutet, dass eine engere Kooperation zwischen US-Providern und dortigen Behörden für einen deutlichen Rückgang in den USA und in Kanada geführt hat.

http://derstandard.at/2000055291434/Studie-Server-in-Europa-ploetzlich-zentral-fuer-Kinderpornografie

ECO dokumentiert Löschversagen

Der Verband der Internetwirtschaft, Eco, glaubt immer noch an die Ideologie „Löschen statt Sperren“.
Obwohl die Löschung bei 22 % aller Fälle versagt, behauptet Eco im Jahresbericht der Beschwerdestelle: „Die Selbstregulierungsmechanismen der Internetwirtschaft zur Bekämpfung unerwünschter und rechtswidriger Inhalte im Internet funktionieren auf nationaler und internationaler Ebene sehr gut.“

Noch katastrophaler sind die Ergebnisse, wenn man Löschzeiten berücksichtigt. Über 30 Prozent aller deutschen Fälle von Kinderpornographie werden nicht binnen 2 Tagen gelöscht. Bei Fällen von Kinderpornographie im Ausland werden über 25 Prozent nicht binnen einer Woche gelöscht.

https://www.eco.de/wp-content/blogs.dir/20170228_jahresbericht_beschwerdestelle_deutsche-version_fin.pdf

Fotografenverband klagt gegen Google-Bildersuche

Der Berufsverband Freelens verklagt Google vor dem Landgericht Hamburg, da Google mit der Anzeige großformatiger Bilder in der Bildersuche die Urheberrechte der Fotografen verletzt. Nach Auffassung von Freelens hat Google mit der großformatigen Anzeige den vom BGH gesetzten Spielraum überschritten.

https://www.heise.de/newsticker/meldung/Fotografenverband-Freelens-klagt-gegen-Google-Bildersuche-3671014.html

USA: Trecker-Hack

Traktorenhersteller John Deere hat seine Traktoren mit einer Software ausgerüstet, die John Deere erhebliche Eingriffe in die verkauften Traktoren ermöglicht. Dies nutzt das Unternehmen u.a.  um das alleinige Recht auf Reparatur durchzusetzen.

Wenn ein US-Landwirt seinen neuen John-Deere-Traktor reparieren will, muss die Reparatur kostenpflichtig von einem Mitarbeiter des Herstellers erlaubt werden, ansonsten sorgt die Software dafür, dass der Trecker sich nicht mehr bewegt.

Farmer setzen deshalb immer öfter eine in der Ukraine gecrackte Fahrzeugsoftware ein, damit sie wieder alleine über ihren Trecker bestimmen können.

https://futurezone.at/digital-life/us-farmer-hacken-vermehrt-ihre-eigenen-traktoren/253.677.084

Nun auch Google-Boykott in den USA

Der Streit um Werbung auf extremistischen YouTube-Videos hat nun auch dazu geführt, dass in den USA erste Unternehmen Google boykottieren. Nach Angaben von USA Today gilt dies u.a. für AT&T, Verizon sowie Johnson & Johnson.

Googles halbherzige Maßnahmen und Versprechen scheinen zumindest bis jetzt noch nicht zu greifen.

http://www.usatoday.com/story/tech/news/2017/03/22/att-pulls-google-youtube-ads-over-offensive-content/99497194/

https://www.golem.de/news/neue-richtlinien-google-will-werber-besser-vor-hass-webseiten-schuetzen-1703-126856.html

Ermittlungen wegen Geldwäsche gegen Multihoster

Nach Angaben von Tarnkappe ermitteln die Staatsanwaltschaft Dresden und das LKA Sachsen gegen einen mutmaßlichen Betreiber von Premiumize.me wegen des Verdachts der Geldwäsche.
Ein Nutzer, der die Seite mit paysafcard bezahlt hatte wurde als Zeuge geladen.
Premiumize.me ist VPN-Anbieter, Multihoster und Cloud-Anbieter für Torrent- und Usenet-Downloads in einem.

https://tarnkappe.info/premiumize-me-ermittlungen-wegen-geldwaesche/

Großbritannien: YouTube-Boykott

Unter dem Titel „Taxpayers are funding extremism“ hat die Times aufgezeigt, dass Werbung seriöser Institutionen und Unternehmen auf extremistischen Botschaften bei YouTube erscheint. Diese können durch YouTubes Werbevermittlung bis zu sechsstellige Geldbeträge erwirtschaften.
Verschiedene britische Konzerne und die britische Regierung schalten dort vorerst keine Werbung mehr.

https://www.heise.de/newsticker/meldung/Onlinewerbung-neben-extremistischen-Videos-Britische-Werber-boykottieren-Youtube-3659238.html

http://www.thetimes.co.uk/article/taxpayers-fund-extremism-csdn0npsf