Archiv der Kategorie: Gemischtes

Heimliches Mining bei weitere Piraterieportalen

Test im Auftrag von Tarnkappe zeigen, dass auch beim Besuch der Streamingseiten KinoX.to und Movie4k.to die Prozessorlast um bis zu 43 Prozent steigt. Beide Seiten minen offenbar mittels des JavaScript Miners heimlich die neue Krypto-Währung Monero.

Laut Torrentfreak wird das gleich Script wird bei Alluc eingesetzt.

https://tarnkappe.info/javascript-miner-movie4k-kinox-missbrauchen-heimlich-nutzer-pcs/

https://torrentfreak.com/are-cryptocurrency-miners-the-future-for-pirate-sites-170921/

Neue Webseite von VISION KINO: Wer hat Urheberrecht?

Was geht? Was ist erlaubt? Und wer hat eigentlich Urheberrechte? Die neue Webseite „www.wer-hat-urheberrecht.de“ von VISION KINO vermittelt urheberrechtliche Grundlagen anhand von Unterrichtsmodulen, Hintergrundtexten, Filmausschnitten und Interviews mit Fachexperten/innen und namenhaften Filmschaffenden wie z.B. Regisseur Wolfgang Groos (ROBBI, TOBBI UND DAS FLIEWATÜÜT).
Praxisnahe Fallbeispiele Neue Webseite von VISION KINO: Wer hat Urheberrecht? weiterlesen

Pirate Bay testet Bezahlung per CPU-Leistung

The Pirate Bay hat bei einigen Nutzern deren Rechner ohne Zustimmung zum Mining der Kryptowährung Monero genutzt. Dies fiel auf, weil die Rechnern langsamer wurden. Einzelne Nutzer hatten dadurch wohl eine CPU-Auslastung von 80 Prozent. Dies soll auf einem Tippfehler beruhen, eigentlich wollte man nur 20 bis 30 Prozent.
Mit dem Test wollte man Alternativen zur Werbung prüfen. Ziel ist es wohl langfristig auf Werbung verzichten zu können.

https://torrentfreak.com/the-pirate-bay-website-runs-a-cryptocurrency-miner-170916/

McAfee: Promis als Raubkopie noch gefährlicher

McAfee untersucht jährlich, wie groß die Gefahr ist, bei der Suche nach Prominenten auf bösartigen Websites zu landen. In diesem Jahr ist es am gefährlichsten, wenn man nach der kanadischen Sängerin Avril Lavigne sucht.
Die Chance, bei einer Suche nach Avril Lavigne auf Seiten mit Viren oder anderer Schadsoftware zu landen liegt bei 14,51 Prozent. Fügt man bei der Suche noch „free mp3″ zu, steigt das Risiko auf 22 Prozent.

Unter den ersten 10 Plätzen sind diesmal ausschließlich Musiker: Bruno Mars (Nr. 2), Carly Rae Jepsen (Nr. 3). Zayn Malik (Nr. 4), Celine Dion (Nr. 5), Calvin Harris (Nr. 6), Justin Bieber (Nr. 7), Diddy (Nr. 8), Katy Perry (Nr. 9) und Beyoncé (Nr. 10) mit einen Risiko von immer noch 12,09 Prozent.
Bei Schauspielen ist die Infektionsgefahr am höchsten bei: Anna Kendrick (Nr. 13), Jennifer Lopez (Nr. 20), Hailee Steinfeld (Nr. 23), Will Smith (Nr. 34), Jackie Chan (Nr. 38), Vanessa Hudgens (Nr. 44), Teyana Taylor (Nr. 45), and Zendaya (Nr. 50).

https://www.mcafee.com/au/about/newsroom/press-releases/press-release.aspx?news_id=20170918006525

Rechtsradikale Zielgruppen bei Facebook, Twitter und Google

Nach Recherchen des US-Portals ProPublica kann man bei Facebook gezielt Werbung an Rechtsradikale richten. Dazu wurden wohl Zielgruppen genutzt, die bei ihrem „Arbeitgeber“ entsprechende Angaben gemacht hatten, zum Beispiel „Jew Hater“ mit 2.274, „German Schutzstaffel“ mit 3.149 und „Nazi Party“ mit 2.449 Facebook-Mitgliedern. ProPublica schaltete im Rahmen der Recherchen selbst drei Anzeigen, die sich an Antisemiten richteten. Die Werbeschaltungen seien von Facebook binnen 15 Minuten akzeptiert worden.

Nach Angaben von BuzzFeed konnte man bei Google Werbung bei Suchanfragen wie „Jewish Parasite“, „the evil Jew“ oder „black people ruin everything“ schalten. Zudem gab es von Google Vorschläge für weitere antisemitische und rassistische Suchanfragen, bei denen man Werbung schalten könne.

Auch Twitter lässt zielgerichtete Werbung an Rassisten zu. Die User werden über Suchanfragen wie „Wetback“ oder „Nazi“ klassifiziert.

https://www.internetworld.de/social-media/facebook/facebook-liess-gezielte-werbung-an-judenhasser-zu-1384572.html

http://derstandard.at/2000064156526/Google-und-Twitter-liessen-ebenso-zielgerichtete-Werbung-an-Rassisten-zu

Facebook – Aktuelle Highlights

Reichweitenbetrug
Facebooks offizielle Reichweitenangaben für auf Facebook geschaltete Werbung gibt mehr Einwohner an, als tatsächlich vorhanden sind.

Neue Millionenstrafe
Nach Frankreich hat nun auch Spanien wegen Verletzung der Datenschutzbestimmungen eine Geldstrafe verhängt. Da ohne ausdrückliche Einwilligung der Nutzer Daten gesammelt und zu Werbezwecken verwendet wurden, werden 1,2 Mio. Euro fällig.

Lässt Faktenchecker auflaufen
Inzwischen prüfen mehrerer Organisationen Fakten auf Facebook. Wegen mangelnder Unterstützung allerdings wenig effektiv. Alle gemeldeten Beiträge kommen in eine Warteschleife, wo sie von mindestens zwei Prüfinstitutionen als verdächtig gemeldet werden müssen, um als „umstritten“ klassifiziert zu werden.
Leider haben die Prüfer keine Angaben zur Verbreitung der jeweils geprüften Inhalte, da Facebook sich weigert zusätzliche Angaben für eine sinnvolle Priorisierung der Prüfungen zu liefern.

https://www.heise.de/newsticker/meldung/Facebook-erreicht-Millionen-Deutsche-die-es-nicht-gibt-3827356.html

https://www.heise.de/newsticker/meldung/Datenschutzverstoss-1-2-Millionen-Euro-Strafe-fuer-Facebook-in-Spanien-3826957.html

https://www.heise.de/newsticker/meldung/Facebook-Faktenpruefer-sind-frustriert-3825246.html

Großbritannien: IP Crime Report

Der neue „IP CRIME AND ENFORCEMENT REPORT 2016/17” des britischen IP Office stellt u.a. die Organisationen vor, die sich um diese Themen kümmern. Zudem gibt es einzelnen Zahlen:

  • 15% aller Internetnutzer ab 12 Jahren konsumierten zwischen März und Mai 2017 mindestens einen illegalen Inhalt, damit gibt es keine Veränderung zum gleichen Zeitraum in 2016.
  • Das Industry Trust for IP berichtet, dass 19 % der Erwachsenen urheberrechtsverletzende Inhalte über IPTV ansehen – auch bekannt als “Set-Top-Boxen „, „Streaming-Boxen“, Android-Boxen „und Kodi-Boxen“.
  • Von den mehr als 10 Millionen registrierten britischen Domains wurden 8049 für kriminelle Aktivitäten genutzte Domains abgeschaltet (Vorjahr: 3886).

https://www.gov.uk/government/uploads/system/uploads/attachment_data/file/642324/IP_Crime_Report_2016_-_2017.pdf

Instagram-Nutzerdaten zu kaufen

Die bei Instagram gehackten Telefonnummern und E-Mail-Adressen von Millionen Nutzern sind inzwischen käuflich zu erwerben. Der Zugang zur durchsuchbaren Datenbank kostet lediglich 10 US-$ (in Bitcoin). Man kann aber auch Teile der Datenbank, die auch Kontaktdaten von Prominenten wie Emma Watson, Britney Spears, Lady Gaga, Leonardo DiCaprio, Katy Perry und Taylor Swift enthält, im Darknet kaufen.
Da der API-Bug in einschlägigen IRC-Chats debattiert wurde, haben wohl mehrere Gruppen darauf zugegriffen. Die 6 Millionen gestohlenen Accounts seien das Resultat von lediglich 12 Stunden Arbeit gewesen.

https://www.wired.de/collection/life/instagram-hack?utm_campaign=Daily+Bits+-+05.09.2017

Die PARTEI übernimmt AfD-Gruppen bei Facebook

Unter der Führung von Reichspropagandaleiter Shahak Shapira hat Die PARTEI über 30 geheime Facebook-Gruppen mit über 180.000 AfD-Sympathisanten übernommen. PARTEImitgliedern war es gelungen, mit falschen Accounts zu Administratoren aufzusteigen. Am Sonntag haben sie dann die anderen Administratoren entfernt und die Gruppen auf öffentlich gestellt.
„Ab sofort werden die AfDler nicht mehr von Bots verarscht, sondern von Menschen!“

https://www.die-partei.de/2017/09/03/die-partei-uebernimmt-afd-gruppen-bei-facebook/

https://www.abendblatt.de/politik/article211796479/Die-Partei-kapert-und-veraendert-31-geheime-AfD-Gruppen.html