Archiv der Kategorie: Gemischtes

Darknet: Auch Firmengeheimnisse erhältlich

Eine Analyse der Sicherheitsfirmen Redowl und Intsights zeigt, das im Darknet auch Firmengeheimnisse gehandelt werden.
Diese Informationen sind dann beispielsweise beim Insiderhandel an der Börse nutzbar. Die Lieferanten werden mit einer Kommission belohnt.
Ebenso werden Verkäufer von firmeninternen Kreditkartendaten gesucht; Provision 100 Pfund je illegale gekauftes iPhone6.
In anderen Fällen sollen Insider in Banken gesucht worden sein, die dort Malware installieren.

https://www.golem.de/news/insiderhandel-mitarbeiter-verkaufen-firmengeheimnisse-im-darknet-1702-125924.html

USA: Warnhinweise werden beendet

Nach einer kurzen Meldung des „Center for Copyright Information“ wird das US-amerikanische Warnhinweismodell (Copyright Alert System) beendet:

“After four years of extensive consumer education and engagement, the Copyright Alert System will conclude its work. The program demonstrated that real progress is possible when content creators, Internet innovators and consumer advocates come together in a collaborative and consensus-driven process. CAS succeeded in educating many people about the availability of legal content, as well as about issues associated with online infringement. We want to thank everyone who put in the hard work to develop this program and make it a success, including past and present members of our Advisory Board. While this particular program is ending, the parties remain committed to voluntary and cooperative efforts to address these issues.”

http://www.copyrightinformation.org/statement/statement-on-the-copyright-alert-system/

Ransomware: Oft Lösegeld ohne Grund

Im Rahmen einer britischen Studie wurde festgestellt, dass viele Firmen bei Ransomware Lösegeld für Daten bezahlen, die gar nicht verschlüsselt sind.
Laut der Studie sind bereits 39 Prozent der Unternehmen Opfer von Fake- bzw. Bluff-Ransomware geworden. 61 Prozent der Opfer von Fake-Ransomware haben bezahlt, obwohl dies nicht nötig gewesen wäre, da bei Fake-Ransomware die Daten nicht verschlüsselt werden.
Bei Fake-Ransomware werden Dateien auf andere Art und Weise „unsichtbar“, z.B. durch Änderungen von Dateiendungen oder Laufwerknamen. Manchmal wird auch bloß das Windows-Hintergrundbild geändert, um die Erpresserbotschaft anzuzeigen.

Das durchschnittlich bezahlte Lösegeld betrug 13.412,29 britische Pfund (15.754,09 Euro).

https://futurezone.at/digital-life/ransomware-firmen-zahlen-obwohl-daten-nicht-verschluesselt-sind/243.041.130

Googles führende Rolle als Pirateriehoster

In einem Bericht von TorrentFreak wird verdeutlich, wie sich Google, neben direkt auf YouTube abspielbaren Raubkopien,  immer stärker in die Verbreitung von Raubkopien einbinden lässt.
Dazu laden die „Nutzer“ die Raubkopie als privates Video auf YouTube und nutzen dann den entsprechenden Link auf einer Streamingseite auf welcher der Film dann als eingebettetes Video abspielbar ist.
Im Ergebnis sind die Filme nicht auf YouTube zu finden, werden aber von dort abgespielt. Möglich ist dies, weil Google die eigene Schutzmaßnahme, die Content-ID, nicht bei „privaten“ Videos nutzt.
Der Mechanismus wird inzwischen auch von Pornografieanbietern genutzt, obwohl YouTube ansonsten sehr rigide gegen Pornografie vorgeht.
TorrentFreak hat Google bereits vor mehreren Wochen darauf angesprochen, getan hat sich nichts, es gab nicht einmal ein offizielles Statement.
Nach Meinung von TorrentFreak is Google “ also becoming a primary source for pirate streaming sites, generating millions of views per day”.

https://torrentfreak.com/porn-pirate-sites-use-backdoor-to-host-videos-on-youtube-170114/

In Deutschland hatte u.a. FDS bereits mehrfach auf die Rolle von Google als Pirateriehoster hingewiesen:
http://www.webschauder.de/google-beliefert-raubkopieportale/

Persönliche Downloadlisten zu BitTorrent möglich

Torrentfreak berichtet über Tools, die alle P2P-Download von Personen auflisten. Damit kann es öffentlich werden, welche (illegalen) Downloads einzelne „Personen“ getätigt haben. Da aber oft auch dynamische UIP-Adressen verwendet werden, werden die Downloads verschiedene Personen die diese Adresse einmal genutzt haben zusammengefasst.

https://torrentfreak.com/i-know-what-you-downloaded-on-bittorrent-161223/

Google bestätigt: Fast 1 Milliarde Urheberrechtsverletzungen verlinkt

Nach Angaben des Transparenzberichtes von Google wurde in den vergangenen 12 Monaten rund 914 Millionen URLs wegen Copyright-Verstößen aus dem Google-Index gelöscht. Im Vorjahr waren es noch 558 Mio. Links. Die von den Rechteinhabern gemeldeten Verstöße bezogen sich auf 351.000 verschiedenen Websites.
Zu der Milliarde Verlinkungen kommen natürlich noch die Links zu Urheberrechtsverletzungen, bei denen sich der Rechteinhaber nicht die Mühe macht, diese bei Google zu finden

https://futurezone.at/digital-life/google-hat-2016-fast-eine-milliarde-piraterie-links-geloescht/238.683.652