Archiv der Kategorie: Alle (Deutsch)

USA: ISP COX muss 8 Mio. US$ Rechtskosten übernehmen

In dem Verfahren von BMG gegen den Internetprovider Cox Communications hat das Gericht von Virgina entschieden, das Cox Communications zusätzlich zu den 25 Mio. US$ Schadensersatz auch noch mehr als 8 Mio. US$ für die bei BMG angefallenen Rechtskosten zahlen muss.
Cox hatte trotz wiederholter Meldung von Kunden, die BMG-Produkte über dein Internetzugang von Cox im Netz verbreitet hatten, diese nicht von weiteren Urheberrechtsverletzungen abgehalten.

Zur Frage des Schadensersatzes gibt es ein Berufungsverfahren.

http://www.completemusicupdate.com/article/net-firm-cox-ordered-to-pay-8-million-more-to-bmg/

USA: Sperre bei Backbone Provider?

Torrentfreak berichtet, dass wahrscheinlich beim amerikanischen Backbone Betreiber Cogent Communications eine Sperre für verschiedene Piraterieseiten eingerichtet wurde. Die betroffenen Seiten verstecken sich alle hinter CloudFlare.
Die Sperre betrifft auch manche Nutzer aus anderen Staaten.

https://torrentfreak.com/internet-backbone-provider-cogent-blocks-pirate-bay-and-other-pirate-sites-170209/

EUGH: Generalanwalt: Sperre von Pirate Bay möglich

In einem Verfahren, in dem die niederländische Anti-Piraterieorganisation BREIN zwei Zugangsprovider zur Sperren von The Pirate Bay verpflichten will, hatte ein niederländisches Gericht mehrere Fragen an den EUGH gerichtet.

Die heute veröffentlichten Schlussanträge von Generalanwalt Szpunar machen deutlich, dass einer Sperre von PirateBay nichts entgegensteht: EUGH: Generalanwalt: Sperre von Pirate Bay möglich weiterlesen

Italien: Maßnahmen gegen Piraterie von Zeitungen und Zeitschriften

Italienische Behörden haben 50 Domains beschlagnahmt, über die Raubkopien von aktuellen Zeitschriften und Zeitungen verbreitet wurden. Ein Gericht aus Rom hatte diese angeordnet, durchgeführt wurde Sie unter dem Namen „Odyssey 2” von einer Einheit der Guardia di Finanza. Die Seiten sollen Millionen von “Nutzern” bedient haben.
https://torrentfreak.com/police-seize-domains-fifty-pirate-newspaper-magazine-sites-170201/

Darknet: Auch Firmengeheimnisse erhältlich

Eine Analyse der Sicherheitsfirmen Redowl und Intsights zeigt, das im Darknet auch Firmengeheimnisse gehandelt werden.
Diese Informationen sind dann beispielsweise beim Insiderhandel an der Börse nutzbar. Die Lieferanten werden mit einer Kommission belohnt.
Ebenso werden Verkäufer von firmeninternen Kreditkartendaten gesucht; Provision 100 Pfund je illegale gekauftes iPhone6.
In anderen Fällen sollen Insider in Banken gesucht worden sein, die dort Malware installieren.

https://www.golem.de/news/insiderhandel-mitarbeiter-verkaufen-firmengeheimnisse-im-darknet-1702-125924.html

USA: Warnhinweise werden beendet

Nach einer kurzen Meldung des „Center for Copyright Information“ wird das US-amerikanische Warnhinweismodell (Copyright Alert System) beendet:

“After four years of extensive consumer education and engagement, the Copyright Alert System will conclude its work. The program demonstrated that real progress is possible when content creators, Internet innovators and consumer advocates come together in a collaborative and consensus-driven process. CAS succeeded in educating many people about the availability of legal content, as well as about issues associated with online infringement. We want to thank everyone who put in the hard work to develop this program and make it a success, including past and present members of our Advisory Board. While this particular program is ending, the parties remain committed to voluntary and cooperative efforts to address these issues.”

http://www.copyrightinformation.org/statement/statement-on-the-copyright-alert-system/

Ransomware: Oft Lösegeld ohne Grund

Im Rahmen einer britischen Studie wurde festgestellt, dass viele Firmen bei Ransomware Lösegeld für Daten bezahlen, die gar nicht verschlüsselt sind.
Laut der Studie sind bereits 39 Prozent der Unternehmen Opfer von Fake- bzw. Bluff-Ransomware geworden. 61 Prozent der Opfer von Fake-Ransomware haben bezahlt, obwohl dies nicht nötig gewesen wäre, da bei Fake-Ransomware die Daten nicht verschlüsselt werden.
Bei Fake-Ransomware werden Dateien auf andere Art und Weise „unsichtbar“, z.B. durch Änderungen von Dateiendungen oder Laufwerknamen. Manchmal wird auch bloß das Windows-Hintergrundbild geändert, um die Erpresserbotschaft anzuzeigen.

Das durchschnittlich bezahlte Lösegeld betrug 13.412,29 britische Pfund (15.754,09 Euro).

https://futurezone.at/digital-life/ransomware-firmen-zahlen-obwohl-daten-nicht-verschluesselt-sind/243.041.130