Zur DCN-Studie 2012 (Digitale Content Nutzung)

Auch die neue DCN-Studie von GVU, Börsenverein und Musikindustrie lässt allenfalls erahnen, wie viele Personen sich beim Medienkonsum illegaler Quellen bedienen. Neben dem methodischen Problem, dass bei Befragungen nur ein Teil der Personen illegales Verhalten zugibt, liegt dies auch daran, dass der Fokus der Studie klar auf die Erfassung des Verbraucherwissens bzw. auf die Einstellungen zu legalen und illegalen Nutzungen gerichtet ist. Hierbei treten allerdings überaus interessanten Ergebnisse zu Tage: Zur DCN-Studie 2012 (Digitale Content Nutzung) weiterlesen

Raubkopierer lieben Hansenet und Vodafone – Telekom verliert weiterhin Marktanteile

Bei Urheberrechtsverletzungen in Internet-Tauschbörsen kann festgestellt werden, welche IP-Adressen an der Verbreitung der urheberrechtlich geschützten Inhalte beteiligt sind. Internetanbieter müssen auf richterlichen Beschluss hin angeben, wer zu einem bestimmten Zeitpunkt diese IP-Adresse genutzt hat. Dieses Verfahren ist seit mehreren Jahren üblich und wurde nun auch vom BGH bestätigt (Beschluss vom 19. April 2012 – I ZB 80/11).

Es gibt nun einige Unternehmen, die sich an dieses Prozedere halten, Raubkopierer lieben Hansenet und Vodafone – Telekom verliert weiterhin Marktanteile weiterlesen

BGH zum Auskunftsanspruch gegen Internet-Provider

Mit einer aktuellen Entscheidung hat der BGH die Bedingungen für den urheberrechtlichen Auskunfts-anspruch nach § 101 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 UrhG verdeutlicht. Dieser wird in der Regel genutzt, um die Anschriften derjenigen Nutzer zu erfahren, deren IP-Adressen bei Urheberrechtsverletzungen in Tauschbörsen festgehalten werden konnten.
Der BGH stellt klar: BGH zum Auskunftsanspruch gegen Internet-Provider weiterlesen

Frankreich: Google-Vervollständigungsfunktion nicht rechtskonform

In einem Verfahren zwischen der SNEP (Verband der französischen Musikindustrie) und Google geht es um die Vorschlagsfunktion von Google, die Namen von Musikern „automatisch“ mit Begriffen verbindet, die das Auffinden illegaler Inhalte erleichtern. Anders als die Vorinstanzen vertrat der Oberste Gerichtshof Frankreichs nun die Ansicht, dass diese Vervollständigungsfunktion von Google im Grunde ein Mittel zur Verletzung des Urheberrechts sei. Das Verfahren wurde an die Vorinstanz verwiesen.

Aus Internetreport III / 2012 – Oktober 2012

www.heise.de/newsticker/meldung/Google-France-muss-moeglicherweise-Suchbegriffe-wie-Rapidshare-zensieren-1647352.html und www.courdecassation.fr/jurisprudence_2/premiere_chambre_civile_568/832_12_23884.html

BGH zu den Prüfpflichten von Hosting-Diensten

In einer Entscheidung zur Haftung von File-Hosting-Diensten hat der BGH kürzlich festgestellt, dass diese als Störer haften, wenn sie die Prüfpflichten nicht erfüllen. Dabei reicht es nicht aus, nur die beanstandete Datei zu löschen. Bezugnehmend auf die Praxis eines Diensteanbieters kommt der BGH zu dem Ergebnis: BGH zu den Prüfpflichten von Hosting-Diensten weiterlesen

Geschäftsmodell Urheberrechtsverletzung

Britische Marktforscher von BAE Systems Detica haben im Auftrag von Google und der Musik-Verwertungsgesellschaft PRS aus über tausend gemeldeten urheberrechtsverletzenden Internetangeboten eine Modell aus 6 verschiedenen Pirateriegeschäftsmodellen entwickelt und 153 Seiten genauer untersucht.

Folgende 6 Geschäftsmodelle werden beschrieben: Geschäftsmodell Urheberrechtsverletzung weiterlesen

Illegale Online-Apotheken

Unter dem Titel „Lebensgefahr per Mausklick“ informiert der Spiegel aktuell über illegale Online-Apotheken.
Über Internetseiten, die den Auftritten seriöser Anbieter gleichen, werden dem Bericht zufolge illegale Arzneien verbreitet, bei denen laut Harald Schweim, Professor für Drug Regulatory Affairs an der Universität Bonn, praktisch alles gefälscht wird: Die Verpackung, der Beipackzettel, die Pillen. Illegale Online-Apotheken weiterlesen

Deutsche Metastudie zu Piraterieschäden

In einer von Medienboard und dem G.A.M.E.-Bundesverband in Auftrag gegebenen Studie mit dem Titel „Auswirkungen digitaler Piraterie auf die Ökonomie von Medien“ zeigt das Marktforschungsinstitut „House of Research“ die negativen Effekte von Urheberrechtsverletzungen auf die Medienwirtschaft in Deutschland.
Bei der Berechnung der Schäden wird davon ausgegangen, dass ein Teil der illegal bezogenen Medien gekauft worden wäre. Deutsche Metastudie zu Piraterieschäden weiterlesen