Facebook: Rechtemanager

Facebook ermöglicht es mit einem neuen Tool, dem „Rights Manager“, kopierte Videos zu finden. Dazu kann der Rechteinhaber das Video zur Erstellung einer Referenzdatei auf eine Plattform hochladen und Regeln für den Umgang mit dem Video festlegen.
Bei entdeckten unerlaubten Kopien kann er sich informieren lassen.

https://rightsmanager.fb.com/

http://www.internetworld.de/social-media/facebook/neues-facebook-tool-rights-manager-kopierte-videos-aufspueren-1109850.html

Eco, Internetverband auch für Piraterie Dienstleister

Eco, nach eigenen Angaben der größte europäische Verband für die Internetwirtschaft, kämpft vehement gegen jegliche rechtliche Verantwortung der Internetprovider. Wer in die Mitgliederliste schaut, weiß wieso. Zu den eco-Mitgliedern gehören die wichtigsten Dienstleister der Piraterie:

  • Cloudflare (auch crimeflare genannt), USA: Content Delivery Network über welches beispielsweise 9 der Top 10 Portale für Sharehoster laufen.
  • Cyando, Schweiz: Betreiber des wohl wichtigsten Sharehostingangebots Uploaded, leistet laut Landgericht München Beihilfe bei Urheberrechtsverletzungen.
  • Dancom, Belize: Content-Delivers Network / Hoster für das wichtigste Videohosterportal bs.to.
  • OVH, Frankreich: Hier liegen drei der 10 wichtigsten Sharehoster, nämlich Zippyshare.com, filer.net und megacache.net.
  • Voxility, Rumänien: Hoster für den wichtigsten Videohoster streamcloud.eu.
  • M247, Großbritannien: Über aus breites Angebot mit Top 5 Sharehosterportal movie-blog.org, Top 10 Videohostern thevideo.me und openload.co sowie PromptFile.com und VidBull.com.
  • Leaseweb, Niederlande: Hoster für den Top 5 Videohoster shared.sx.

Dazu kommen weitere Mitglieder die piraterienahen Hostern Speicherplatz und Internetanbindung ermöglichen, zum Beispiel:

  • Akami mit cyberlocker.ch und UltraMegabit.com.
  • Hetzner GmbH mit fileshark.pl.
  • Link11 mit easybytez.com.
  • Nforce mit uploadable.ch und FileParadox.in.
  • Plusserver mit Uploadbaz.com.
  • Serverius mit OzOfiles.com.

Eco, an association with quite a few piracy providers

Eco, the largest Internet industry association in Europe, stands for free Internet and liability exemptions for Internet providers. Why?
All you have to do is take a look into their membership list and you will find a great deal of acquaintances who distribute pirated movies to customers in Germany and other markets:

  • Cloudflare (also called crimeflare), USA: Content delivery network which is used by 9 out of the top 10 portals for file-hosters.
  • Cyando, Switzerland: Owner of the most important filehoster Uploaded. According to the regional Court of Munich, Uploaded is aiding and abetting copyright infringers.
  • Dancom, Belize: Content delivery network / data center for the most important portal for videohosting (bs.to).
  • OVH, France: Data center for 3 of the 10 most important filehosters (zippyshare.com, filer.net and megacache.net).
  • Voxility, Romania: Data center for the most important videohoster streamcloud.eu.
  • M247, UK: Data center for movie-blog.org, a top 5 filehoster portal and thevideo.me a top 10 videohoster and other videohosters such as openload.co, promptfile.com and vidbull.com.
  • Leaseweb, Netherland: Data center for the top 5 videohoster shared.sx.

Additionally there are other members, who offer dataspace and Internet connection for hosters with thousands of copyright infringing movies, e.g.:

  • Akami with cyberlocker.ch and ultramegabit.com.
  • Hetzner with fileshark.pl.
  • Link11 with easybytez.com.
  • Nforce with uploadable.ch and fileparadox.in.
  • Plusserver with uploadbaz.com.
  • Serverius with OzOfiles.com.

Bug in Google Technologie hebelt DRM aus

Zwei Wissenschaftler haben eine Sicherheitslücke in Googles Browser Chrome entdeckt, die es ermöglicht DRM-geschützte Streaming-Inhalte illegal herunterzuladen. Das Problem ist eine Lücke in Googles Widevine-Technologie, welche die verschlüsselte Übertragung der Videos sicherstellen soll.

Es ist nicht auszuschließen, dass auch weitere auf dem Chromium-Projekt basierende Browser von der Sicherheitslücke betroffen sind.

http://futurezone.at/digital-life/bug-in-chrome-erlaubt-herunterladen-von-netflix-inhalten/206.258.793

Livestream = Trojaner

Unter dem Titel „Ein Schuss, ein Tor, ein Trojaner“ beschreibt die Zeit das System des illegalen Sportstreamings.
Basis des Artikels ist eine Studie aus den USA und den Niederlanden, die 23.000 Websites auf mehr als 5.300 Domains untersuchte und dabei 830.000 Mal einzelne Streams abrief. Das Ergebnis: Schadsoftware auf fast 50 Prozent aller untersuchten Seiten.

60 Prozent aller untersuchten Streams liefen über Medienserver von fünf Unternehmen aus Belize, den Niederlanden, Schweden und der Schweiz.

http://www.zeit.de/digital/internet/2016-06/livestreams-fussball-em-illegal-schadsoftware/komplettansicht

Niederlande: BREIN setzt Auskunftsrechte durch

Die niederländische Anti-Piraterie-Organisation BREIN, hat gegen zwei Usenetbetreiber Auskunftsrechte durchgesetzt. Ein Gericht aus Haarlem hat die Usenetbetreiber dazu verpflichtet, vorhandene Anschriften, IP-Adressen und Zahlungsdaten herauszugeben.

BREIN will die Uploader auf Schadensersatz verklagen.

http://anti-piracy.nl/nieuws.php?id=398

https://torrentfreak.com/court-orders-usenet-providers-expose-prolific-pirates-160622/

Erste Zahlen zur Europol-Meldestelle

Europols „Meldestelle für Internetinhalte“ hat bislang fast 7.400 Inhalte bewertet und in annähernd 6.400 Fällen die Provider zur Löschung der Inhalte aufgefordert, was in 95% der Fälle auch erfolgte. Der Schwerpunkt der Meldestelle liegt beim islamistischen Terror.

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Europol-Meldestelle-veranlasste-die-Loeschung-tausender-Webinhalte-3247902.html
Nachtrag 29.06.2016:
Inzwischen wurde die vollständige Bundestagsdrucksache veröffentlicht:
http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/088/1808845.pdf

Eco vertritt Pirateriedienstleister – Eco-Vorschläge zur Bekämpfung der Piraterie in Bundestagsantrag

Im Entschließungsantrag zur Änderung des Telemediengesetzes hat der Gesetzgeber eine Formulierung aufgenommen, die ursprünglich aus einem Gutachten für eco stammt. In diesem Verband sind wesentliche Dienstleister der Piraterie organisiert, wie zum Beispiel das Content Delivery Network Cloudflare oder Hostinganbieter Cyando, OVH, M247, Hetzner oder Link11.
Diese können nun statt der im Koalitionsvertrag vorgesehenen stärkeren Haftung weiterhin Urheberrechtsverletzern ihre Dienste anbieten, bis sie es verboten bekommen. Auch mit der von eco vorgeschlagenen Regelung könnten Sie die Gewinne aus Pirateriedienstleistungen behalten und müssten nicht für die angerichteten Schäden aufkommen.

Den kompletten Beitrag inklusive weiterer Beispiele von eco-Mitgliedern, die tief im Pirateriegeschäft verstrickt sind, finden Sie bei Blickpunkt Film: http://www.mediabiz.de/video/news/gastkommentar-lobbyerfolg-fuer-pirateriedienstleister/408304

Österreich: Entscheidung gegen Sperren

Das Oberlandesgericht Wien hat eine Einstweilige Verfügung aufgehoben, nach der einige Internetprovider verpflichtet waren, den Zugang zu Webseiten wie piratebay.se, isohunt.to, h33t.to und 1337x.to zu sperren.
Eine Begründung für die Entscheidung ist nicht bekannt.

Die Klägerin, eine Verwertungsgesellschaft, hat angekündigt, gegen diese Entscheidung die Rechtsmittel zu nutzen.

http://futurezone.at/netzpolitik/oberlandesgericht-wien-hebt-netzsperren-auf/205.654.701

Schweiz: Erste Provider versprechen Kinderpornographie zu sperren – freiwillig!

Asut, der führende Verband der Telekommunikationsbranche in der Schweiz, hat eine neue Brancheninitiative Jugendmedienschutz
vorgestellt, der sich inzwischen vier Provider angeschlossen haben, nämlich Salt, Sunrise, Swisscom und UPC.

Im Rahmen der Maßnahmen, die bis Ende des Jahres umgesetzt sein sollen, befindet sich auch das Versprechen, in Zusammenarbeit mit Kobik den Zugang zu Kinderpornografie zu sperren.

Kobik ist die Schweizerische Koordinationsstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität, die bei der Bundeskriminalpolizei (BKP) angegliedert ist.

https://asut.ch/asut/media/20160610_mm_brancheninitiative_jugendmedienschutz.pdf?id=234&type=document

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