Österreich: Grüne verklagen Facebook

Da sich Facebook weigert, diffamierende Postings über die Parteichefin Eva Glawischnig zu löschen und deren Urheber preiszugeben, wurde das Unternehmen jetzt von den Grünen aus Österreich verklagt.
Laut Medien-Anwältin Maria Windhager handle es sich um den Tatbestand der üblen Nachrede sowie der Ehrenbeleidigung. Da Facebook Postings nicht löscht, entfalle das sogenannte Haftungsprivileg und Facebook wird selbst für die verbreiteten Inhalte zur Verantwortung gezogen.

https://kurier.at/politik/inland/hass-im-netz-gruene-verklagen-facebook/221.476.775

Hamburger Datenschützer greifen ein bei WhatsApp und Facebook

Der Hamburgische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit hat eine Verwaltungsanordnung erlassen, die es Facebook ab sofort untersagt, Daten von deutschen WhatsApp-Nutzern zu erheben und zu speichern. Facebook wird ferner aufgegeben, bereits durch WhatsApp an das Unternehmen übermittelte Daten zu löschen.

https://www.datenschutz-hamburg.de/news/detail/article/anordnung-gegen-massendatenabgleich-zwischen-whatsapp-und-facebook.html?tx_ttnews%5BbackPid%5D=1&cHash=e346e13cbf02b5a31abc2fa4e0fd211e

Heidelberg: Durchsuchung bei illegalem Spieleserver

Unter Federführung der Staatsanwaltschaft Heidelberg wurden Mitte September mehrere Privatwohnungen wegen des Verdachts des Betreibens zweier Piraterie-Server für das Computerspiel „Metin 2“ durchsucht und entsprechende Rechner sichergestellt.
Den Beschuldigten wird vorgeworfen, sowohl das Spiel für ihre Zwecke illegal modifiziert als auch den fortlaufenden Spielbetrieb auf den Servern betreut zu haben. Den Nutzern des illegalen Angebots wurden analog zum Originalspiel sogenannte Ingamekäufe angeboten.
Begonnen hatte das Verfahren mit Internetrecherchen durch die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen e.V. (GVU).

http://www.gvu.de/durchsuchungsaktion-gegen-betreiber-und-programmierer-von-zwei-metin-2-piraterie-servern/3463

Studie: Werbung finanziert die Internetpiraterie

Eine aktuelle Studie zur Werbefinanzierung von Piraterieseiten kommt zu dem Ergebnis, dass die in Deutschland meistbesuchten Internetseiten zur illegalen Verbreitung von Medieninhalten jährlich alleine durch deutsche Nutzer über 33 Mio. Euro einnehmen.
Die mit Abstand meisten Werbeanzeigen gehen auf die Internet-Glücksspielbranche zurück (22,3 Prozent), die zumeist mit Lizenzen aus Deutschland (Schleswig-Holstein), Malta oder Gibraltar agiert. Gefolgt von den Browsergameanbietern (12,1 Prozent), teils auch aus Deutschland. Werbung seriöser Markenartikler ist dagegen eher selten zu finden.

Die aktuelle Studie der FDS File Defense Service zur Werbefinanzierung von Piraterieseiten hat im Beobachtungszeitraum Juli 2016 die Werbung auf den mehr als 50 bedeutendsten Internetseiten zur illegalen Verbreitung filmischer Inhalte systematisch erfasst und im vorliegenden Bericht aufgeführt. Im Einzelnen: Studie: Werbung finanziert die Internetpiraterie weiterlesen

Study: Ads are financing piracy

A recent study of the advertising revenue made by piracy sites shows that the most visited websites for illegal distribution of content in Germany gen-erate an income of 33 million Euros per year through visits by German users.
Most of the advertisements are placed by the Internet gambling industry (22.3 percent), mostly with licenses from Germany (Schleswig-Holstein), Gibraltar or Malta. They are followed by German and international browser game providers (12.1 percent). Advertising of branded companies is rare. Study: Ads are financing piracy weiterlesen

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